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Trotz royalem Kunstwerk bissen die Händler diesmal nicht an.

Hoher Besuch

"Bares für Rares" wird geadelt - doch Reaktion der Händler macht baff

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Diesmal wurde "Bares für Rares" von ganz oben geadelt: Lichter & Co. bekamen unerwartet hohen Besuch. Und zwar von einer Dame, die ein Vermögen wert ist.

Etwas traurig schaut sie drein, doch bei ihrem stattlichen Wert müsste sie das eigentlich gar nicht: Die Rede ist von der Frau auf einem uralten, riesigen Gemälde, welches kürzlich seinen Weg ins Pulheimer Walzwerk gefunden hat. Schließlich ist die abgebildete Schönheit von blauem Blute, wie auch der Experte Colmar Schulte-Goltz schnell erkennt.

Royale Schönheit verzückt Lichter & Co. in "Bares für Rares" - und sorgt für Überraschungen

"Diese Frau ist sehr bekannt! Die dargestellte Person hat einen Hermelin, der das Gewand säumt. Dementsprechend ist sie schon einmal königlichen Geblüts", resümiert er.

Der Verkäufer aus Niedenstein in Hessen hatte das royale Kunstwerk vor 45 Jahren von seinem Schwiegervater vererbt bekommen, seinen wahren Wert kannte er bis dato allerdings nicht. Doch der Experte löst schließlich auf, welche Berühmtheit auf dem "dezenten Bildchen", wie Lichter anmerkt, abgebildet ist.

"Sie ist, wie ich vermute, die Tochter des Königs von Irland: Isolde." Doch neben der tragischen Liebessage von "Tristan & Isolde" hatte das Bildnis noch viel mehr zu bieten: So erklärt Schulte-Goltz, dass diese Art von Motiv gerne und oft in der Renaissance aufgegriffen worden sei, "und dann ist das Ganze noch biedermeierlich inszeniert, also ganz viel auf einmal", schließt er.

Auch interessant: "Leck mich am A ...": Frau fordert fünfstellige Summe in "Bares für Rares" - Ende gab es so noch nie.

Riesiges Gemälde schreckt Händler ab - Verkäufer erlebt Enttäuschung

Schließlich belegt eine Signatur aus dem Jahre 1845, dass der bekannte deutsche Künstler Hermann Scherenberg hinter dem Gemälde steckt. Schulte-Goltzs abschließende Expertise: bis zu 5.000 Euro! "Das ist was für den internationalen Markt", erklärt der Experte seine hohe Schätzung.

Auch die Händler scharen sich schnell neugierig um das Gemälde, doch dass es so riesig ist, scheint einige von ihnen abzuschrecken. Anders lässt es sich nicht erklären, dass am Ende nicht mehr als 2.200 Euro für die schöne Königstochter in Öl geboten worden sind. Doch diese Summe reicht dem Verkäufer nicht, seine Schmerzgrenze liegt bei 3.500 Euro - und so nimmt er das Bild kurzerhand wieder mit nach Hause.

Lesen Sie auch: "Bares für Rares" (ZDF): Das sagt Horst Lichter über Abschied aus der TV-Show.

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jp

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