Inhalationsgeräte sorgen für ein befreites Durchatmen.
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Inhalationsgeräte sorgen für ein befreites Durchatmen.

Für befreites Durchatmen

Befreite Atemwege: Inhalatoren im Test

Winter bedeutet Erkältungszeit. Sollte es einen erwischt haben, sollte man neben Hustenbonbons und Taschentuch auch zu einem Inhalator greifen. Dieser befreit die Atemwege bis in die Lunge hinein. Auch bei Asthma-Therapien, also chronischen Erkrankungen ist das Inhalieren hilfreich.

Inhalationsgeräte sind effizienter als ein klassisches Wasser-Dampfbad. Durch die feinere Größe der Partikel können auch Lungenerkrankungen gut behandelt werden. Zugesetztes Salz oder andere Wirkstoffe können durch die Vernebelung ohne Probleme tief in die Atemwege gelangen. Im Tropfen-Nebel geschieht das deutlich effektiver als bei der herkömmlichen Inhalation mit Wasserdampf. Dadurch wird auch eine intensivere Wirkung erzielt. Entsprechend vorsichtig und sparsam sollte Zusätze dosiert und eingesetzt werden.

Welche Arten von Inhalatoren gibt es?

Es gibt Kompressor-Düsenvernebler, Ultraschall-Vernebler und Membranvernebler. Kompressor-Düsenvernebler leiten Druckluft durch eine Düse in eine Flüssigkeit. Durch den erzeugten Unterdruck entstehen feine Tröpfchen, die als Nebel aus dem Gerät austreten – vergleichbar wie das Pusten durch einen Strohhalm in einem Wasserglas. Die Luftblasen steigen auf und nehmen Flüssigkeit mit. Beim Düsenvernebler passiert das im mikroskopischen Bereich, wodurch Wirkstoffe und Wasser tief in die Atemwege eindringen können. So kann beispielsweise auch gelöstes Salz transportiert werden.

Membranvernebler sind die neueste Technologie zur Vernebelung von Flüssigkeiten. Sie kommen hauptsächlich in mobilen Handgeräten zum Einsatz. Eine dünne, mit Mikrobohrungen versehene Membran wird in Schwingungen versetzt. Dadurch kann die Größe der Tröpfchen sehr gut definiert werden. Die meisten Geräte erzeugen Partikelgrößen von eins bis fünf Mikrometern, die ebenfalls in die Bronchien gelangen. Diese Geräte arbeiten fast lautlos, sind klein, flexibel und mobil einsetzbar und werden oft mit Akkus betrieben.

Ultraschallvernebler versetzen über ein Piezokristall mechanische Schwingungen auf eine Flüssigkeit in einem Behälter. Heraus strömt ein feiner Sprühnebel. Je höher die Frequenz des Kristall ist, desto feiner werden die Tröpfchen. Wassertropfen dieser Größe gelangen in die mittleren und großen Bronchien, aber nicht hinunter bis in die kleinen Bronchien. Da Ultraschallvernebler nicht so effizient in der Vernebelung sind, dauert das Inhalieren länger. Bei Gebrauch erhitzt sich die Flüssigkeit. So sind bestimmte Medikamente, die Enzyme enthalten, nicht geeignet.

Inhalatoren im Test: Welche überzeugen?

Die Tester von AllesBeste haben in Zusammenarbeit mit der Redaktion 18 Inhalationsgeräte getestet. Das Beste ist das Medisana IN 550 Pro. Es überzeugt mit einem guten Preis, viel Zubehör und einer guten Leistung. Im Kompressionsgerät kann in zwei Fächern das gesamte Zubehör verstaut werden. Sogar für Stecker und Stromkabel gibt es einen kleinen Stauraum, der mit einem komfortablen Tragegriff versehen ist.

Eine weitere Empfehlung ist der Beurer IH 60. Mit 250 Gramm ist der Inhalator sehr leicht. Außerdem ist der Kompressor sehr leise. Zudem kann er per Akku betrieben werden, der per USB-Anschluss geladen wird.

Mehr Informationen und weitere empfehlenswerte Alternativen finden Sie im ausführlichen Test von AllesBeste.

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