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Welches Gehalt erwartet Karl Lauterbach als Gesundheitsminister?

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Von: Anne Hund

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Bundestag. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbachbei der Plenarsitzung im Deutschen Bundestag am 10. Dezember.
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) bei der Plenarsitzung im Deutschen Bundestag am 10. Dezember. © Bernd von Jutrczenka/dpa

Die Erwartungen an den neuen Bundesgesundheitsminister sind hoch, genauso wie seine selbst gesteckten Ziele. Welches Gehalt erwartet Karl Lauterbach als Minister?

„Er wird es“ - mit diesen Worten hatte Olaf Scholz den in der Corona-Krise viel gefragten SPD-Gesundheitsexperten Karl Lauterbach* als nächsten Gesundheitsminister angekündigt. Der 58-Jährige ist bekannt als eindringlicher Mahner in der Pandemie. Der Gesundheitsökonom und Epidemiologe ist seit Jahren an vorderster Linie dabei, im Dickicht des Gesundheitswesen. 2013 handelte Karl Lauterbach mit Jens Spahn das Gesundheitskapitel im damaligen Koalitionsvertrag aus. Etwa sieben Jahre lang war der Rheinländer dann stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD. In seiner Partei wurde erwartet, dass er auch als Gesundheitsminister weiterhin twittert und in Talkshows auftritt.

Wie viel verdient Karl Lauterbach?

Welches Gehalt erwartet den Gesundheitsminister? Wie der Bund der Steuerzahler auf seiner Homepage mitteilte, erhalten die Bundesminister ein Salär von „rund 16.440 Euro pro Monat“. Zusätzlich stehe ihnen eine jährliche steuerfreie Pauschale von 3.681 Euro zu. Unter anderem als Bundestagsabgeordneter beziehe der SPD-Politiker jedoch zusätzlich noch weitere Bezüge, wie die Rheinische Post in ihrer Online-Ausgabe berichtete.

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Hohe Erwartungen an den neuen Gesundheitsminister

Die Erwartungen an Karl Lauterbach in seinem neuen Amt sind hoch, genauso wie seine selbst gesteckten Ziele: Als neuer Bundesgesundheitsminister hat er einen entschiedenen Kampf gegen die Corona-Krise angekündigt. „Die wichtigste Aufgabe für das Haus ist, die Pandemie für Deutschland zu beenden“, sagte er bei der Amtsübernahme in Berlin. Als weitere wichtige Ziele nannte er Verbesserungen bei den Arbeitsbedingungen und der Bezahlung von Pflegekräften und zugleich Entlastungen von Eigenanteilen für Pflegebedürftige. Nötig seien mehr Medizinstudierende, auch zum „Abfangen“ eines Hausärztemangels.

Wenig ändern dürfte sich für ihn persönlich an seiner bereits ohnehin enormen Arbeitsbelastung. Schon seit Beginn der Corona-Krise schlafe er zu wenig, lese jede Nacht Studien zur Pandemie-Lage, ernähre sich nicht mehr vegan, trinke Kaffee statt grünem Tee sowie jeden Tag Wein, hatte Lauterbach im Sommer in einem Interview mit dem Spiegel gesagt.

Quellen: dpa, rp-online.de, Mitteilung vom Bund der Steuerzahler

(ahu) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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