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Die Deutschen lieben Tiefkühl-Produkte.

Gesund ist anders

Kaum zu glauben: Für dieses Produkt blättern wir im Jahr 216 Millionen Euro hin

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Zigaretten, Klamotten oder Süßes: Fast jeder hat ein Laster, für das er sehr viel Geld lässt. Doch es gibt eine "Sünde", von der die Deutschen am wenigsten ablassen können.

Gibt es bei Ihnen auch mindestens dreimal pro Woche Pommes in der Kantine? Dann sollten Sie sich in Zukunft nicht mehr darüber wundern - es gibt dafür einen triftigen Grund: den Heißhunger der Deutschen auf das frittierte Kartoffelprodukt. So sollen die Deutschen in die langen, knusprigen Kartoffelstreifen geradezu vernarrt sein - und für keine andere Ware so viel Geld im Jahr hinblättern.

Die Deutschen sind verrückt nach Aufback-Fritten

Das will jetzt zumindest das Marktforschungsunternehmens Nielsen herausgefunden haben. Ihr erstaunliches Ergebnis: So geben die Bundesbürger durchschnittlich mehr als 216 Millionen Euro pro Jahr im Lebensmittelhandel für die Lieblings-Beilage aus.

"Die Deutschen sind Fritten-Fans: Wenn sie die Kartoffel nicht in ihrer ursprünglichen Form kaufen, dann sind Pommes der Liebling", erklärt Silke Schmitt, Nielsen-Expertin für Kartoffelprodukte. Am liebsten direkt aus der Tiefkühl-Box heraus und im Ofen schön knusprig gebacken. So schmeckt es dem Großteil der Bundesbürger immer noch am besten, wie das Marktforschungsunternehmen berichtet.

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Preis für Tiefkühl-Pommes gestiegen - wegen wachsender Nachfrage?

Über 160 Millionen Packungen mit Tiefkühl-Pommes wurden so im Untersuchungszeitraum zwischen Juli 2017 und Juli 2018 verkauft. Etwa vier Prozent mehr als im Jahr zuvor. Erst danach kommen, weit abgeschlagen, Tiefkühl-Kroketten und -Wedges.

Aber: Auch die Lebensmittelhändler hätten die wachsende Nachfrage bemerkt - und dementsprechend reagiert: So soll eine Packung durchschnittlich etwa 1,34 Euro kosten, während es im Vorjahr noch fünf Cent weniger waren.

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jp

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