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Ab 1. Juli 2019 dürfen sich Eltern über mehr Kindergeld freuen.

Gestaffelt nach Kinderanzahl

Gleich nachschauen: So viel mehr Kindergeld bekommen Sie ab 1. Juli

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Viele Eltern wird's freuen: Ab 1. Juli will die Bundesregierung das Kindergeld erhöhen. Wie viel mehr Euro Sie pro Kind erhalten, erfahren Sie hier.

Ab 1. Juli 2019 ist es soweit: Dann soll das Kindergeld erhöht werden. Im Rahmen des Familienentlastungsgesetztes will die GroKo so Geringverdiener und Bezieher mit mittlerem Einkommen finanziell mehr unter die Arme greifen.

Und es kommt noch besser: Wie bekannt wurde, soll der Beitrag 2021 weiter steigen. Insgesamt wird die Bundesregierung für die Umsetzung des Maßnahmenbündels fast zehn Milliarden Euro investieren. Doch wie viel mehr Geld bekommen Eltern nun?

Ab 1. Juli: Kindergeld wird erhöht - Eltern bekommen etwa zehn Euro mehr pro Kind und Monat

Nach Berechnungen sollen Eltern pro Kind ab Juli monatlich zehn Euro mehr Kindergeld zur Verfügung stehen. Konkret bedeutet das, dass der Betrag für das erste und zweite Kind jeweils von 194 auf 204 Euro steigen wird. Für ein drittes Kind erhalten Eltern zukünftig 210 statt zuvor 200 Euro. Ab dem vierten Kind sind es ab Juli 235 Euro, vorher waren es 225 Euro.

Auch interessant: Immer mehr deutsche Familien leben unter Existenzminimum - Experten schlagen Alarm.

Zum 1. Januar 2021 soll sich dann das Kindergeld um jeweils 15 Euro erhöhen. Das bedeutet, dass für das erste und zweite Kind dann 219, für das dritte 225 und ab dem vierten Kind schließlich 250 Euro anfallen. Das sind 25 Euro mehr pro Kind und Monat, verglichen mit dem Niveau, das aktuell noch bis Ende Juni 2019 gilt.

Kindergeld: Das müssen Sie erfüllen, um den Beitrag zu erhalten

Das Kindergeld erhält meist nur ein Elternteil, führt das Kind allerdings nachweislich schon einen eigenständigen Haushalt und kann sich selbst versorgen, kann der Betrag auch direkt an das Kind gezahlt werden. Allerdings profitiert nur, wer auch Anspruch auf Kindergeld hat.

Dies gilt laut der Arbeitsagentur, wenn 

  • das Kind noch minderjährig (unter 18 Jahre alt) ist.
  • das Kind noch im elterlichen Haushalt lebt und mitversorgt wird.
  • sich der elterliche Wohnort in Deutschland, der EU oder in Norwegen, Liechtenstein, Island oder Schweiz befindet.

Ist das Kind älter als 18 Jahre, befindet sich aber noch mitten in der Ausbildung oder im Studium, zahlt der Fiskus länger. Doch Vorsicht: Die Förderung endet, sobald das Kind das 25. Lebensjahr vollendet hat.

Lesen Sie auch: Steuererklärung 2018: So sparen Sie viel Geld - als Familie.

jp

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