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Krankenkassenbeiträge könnten massiv steigen – Szenario beschreibt, um wieviel Prozent

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Von: Anne Hund

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Gesundheitskarten von Krankenkassen
Eine Studie beschreibt verschiedene Szenarien, wie sich die Beiträge entwickeln könnten. © dpa / Jens Kalaene

Auf gesetzlich Versicherte könnten bald deutliche Beitragserhöhungen zukommen, wie eine neue Untersuchung schildert - unter welchen Umständen und wie hoch sie ausfallen könnte.

In den kommenden Jahren könnten die Ausgaben der Krankenkassen einer neuen Untersuchung zufolge stark wachsen. Ganz unabhängig von den Corona-Belastungen seien deshalb starke Beitragsanhebungen zu erwarten – oder enorme Zuschüsse aus dem Bundeshaushalt, wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) anlässlich der Untersuchung des Wissenschaftlichen Instituts der Privaten Krankenversicherung (WIP) berichtete.

Studie: Krankenkassenbeiträge könnten rasant steigen

Für Beitragszahler könnte das demnach zum Beispiel Folgendes bedeuten: „Je nach Szenario steigen die Beitragssätze bis zum Jahr 2030 von heute 14,6 Prozent auf 15,5 bis 20,6 Prozent. Für 2040 sagt das Institut 16,7 bis 28 Prozent voraus“, heißt es in dem Bericht auf FAZ.net anlässlich der Studie. Dabei werde angenommen, dass der Bundeszuschuss bei den bisher üblichen 14,5 Milliarden Euro im Jahr verharre.

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Wie reagiert die Politik? Verschiedene Szenarien

Ganz anders sähe es dem Bericht zufolge aus, wenn die Politik die Beiträge begrenzen würde: Die schwarz-rote Regierungskoalition habe eine „Sozialgarantie“ abgegeben, wonach alle Beiträge zu den Sicherungssystemen 40 Prozent vom Bruttolohn bis zur Bemessungsgrenze nicht übersteigen sollen, heißt es in dem Bericht zu den Hintergründen. Um die bisherigen 14,6 Prozent für die Krankenversicherung sowie den durchschnittlichen Zusatzbeitragssatz von 1,3 Prozent nicht zu übersteigen, müsste sich der Bundeszuschuss bis 2030 mindestens auf 30 Milliarden Euro im Jahr verdoppeln, habe das WIP errechnet. Womöglich könnte aber auch ein noch tieferer Griff in die Steuerkasse nötig sein, um die Beträge stabil zu halten. Mehr zu der Untersuchung des WIP erfahren Interessierte hier.

Quellen: FAZ.net (Bezahlschranke); WIP

(ahu) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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