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Zehn LTE-Router im Praxistest.

Schneller als DSL

LTE-Router im Test: Schnelles Internet per Funk

In ländlichen Gebieten, die nicht ans DSL- oder Glasfasernetz angeschlossen sind, ist LTE die einzige Möglichkeit, an schnelles Internet zu kommen. Die besten Geräte im Überblick.

Bis zu 300 Mbit/Sekunde können mit DSL in der derzeitigen Ausbaustufe theoretisch übertragen werden, in der Praxis sind immer noch über 100 Mbit/s im Download und rund 20 Mbit/s im Upload drin. Zum Vergleich: die meisten DSL-Anschlüsse kommen lediglich auf 16 bis 20 Mbit/s, in teureren Tarifen sind auch 50 oder 100 Mbit/s möglich.

Breitband-Internet über LTE kann also eine gute Alternative sein, zumindest dann, wenn ein LTE-Funkmast in der Nähe steht. Denn damit die Datenübertragung flutscht sollte am besten eine Sichtverbindung zwischen Router und LTE-Mast bestehen. Mauern oder Gebäude, aber auch Wälder oder wärmeisolierte Fenster sind Störfaktoren, die den LTE-Empfang negativ beeinflussen.

LTE-Empfang mit Antennen verbessern

Am besten sollte ein LTE-Router daher direkt am Fenster stehen – oder man bringt außen eine LTE-Antenne an. Damit kann man in Gebieten, in denen man mit dem Router oder dem Smartphone keinen brauchbaren LTE-Empfang hat, oft doch noch gute Ergebnisse erzielen.

Welche Antenne für einen die Richtige ist, kommt auf den Einzelfall an. Richtfunkantennen sind besonders gut geeignet, um die Empfangsqualität zu verbessern, wenn eine Sichtverbindung zum Funkmast hergestellt werden kann. Für die Ausrichtung der Antenne braucht man allerdings etwas Fingerspitzengefühl. Leichter einrichten lassen sich Panel- oder Biquad-Antennen. Rundstrahlantennen eignen sich dagegen nur für eine leichte Verstärkung eines bereits guten Signals.

LTE-Router im Test

Das Angebot an LTE-Routern ist bei Weitem nicht so groß wie das normaler WLAN-Router. Ihr Prinzip ist aber dasselbe: sie stellen die Verbindung ins Internet her und bauen ein WLAN-Netz auf, mit dem sich Laptops, Tablets und Smartphones verbinden. Neben stationären Modellen gibt es auch mobile Geräte mit Akku, die man leicht überallhin mitnehmen kann.

Das Testportal AllesBeste hat zehn LTE-Router getestet. Testsieger wurde der Huawei E5186. Er kann hochkant aufgestellt werden und passt damit gut ans Fenster. Er unterstützt alle drei Frequenzen, die derzeit von Providern für LTE genutzt werden und auch die beiden neuen Frequenzbereich, die demnächst für LTE freigeschaltet werden. Mit knapp 200 Euro ist er für einen LTE-Router außerdem relativ günstig.

Wer eine mobile Alternative sucht, für den ist der Netgear AirCard 810 die aktuelle Empfehlung der Tester. Seine Akkuleistung beträgt 12 Stunden im Dauerbetrieb.

Mehr Informationen lesen Sie im ausführlichen LTE-Router-Test von AllesBeste.

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