Ostbahnhof ist für S-Bahnen wieder frei – noch immer herrscht Chaos

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Datenschutz im Netz ist vielen Verbrauchern wichtig. Besonders wenn es um Geld-Transfers geht. Bei der Postbank fühlen sie sich bezüglich Online-Banking am besten aufgehoben.

Online-Banking

Bei diesen Banken ist Ihr Geld wirklich sicher

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Dubiose E-Mails, Trojaner oder Hacker: Viele sorgen sich um ihre Daten – und ihr Geld. Die Banken wollen nun abhelfen – und versuchen, ihre Kunden zu schützen.

In Zeiten des Internets machen sich immer mehr Verbraucher Sorgen um ihren Datenschutz. Besonders, wenn es um Geld-Transaktionen online geht. Doch welche Bank bietet seinen Kunden Sicherheit?

Dazu hat das Analysehaus S.W.I. Finance im Auftrag des Handelsblatts herausgefunden, welche deutschen Banken das besonders gut können. Die Bedingung: Es untersuchte das Online-Banking der sechs größten, bundesweit agierenden Filialbanken sowie der größten Sparkasse und der größten Volks- und Raiffeisenbank. Zum Vergleich zog es außerdem die Sicherheitsverfahren der Internet-Transaktionsmöglichkeiten der zehn größten Direktbanken heran.

Überraschender Sieger in Sachen Sicherheit beim Online-Banking

Zudem analysierten die Experten, wie gut der Kundenservice der ausgewählten Banken ist. Das heißt: Wie freundlich und wie umfangreich die Service-Mitarbeiter mit Telefon- oder Emailanfragen von Kunden umgehen und ob sie rasch und individuell in sozialen Medien auf Fragen und Kommentare antworten.

Das Ergebnis: Unter den Filialbanken konnte die Postbank in puncto hoher Sicherheitsstandard den ersten Platz ergattern. Ihr Mutterkonzern Deutsche Bank landete allerdings "nur" auf Platz drei. Der Grund: Die Qualität des Kundenservice. "Kunden konnten bei beiden Banken aus einer Vielzahl an Legitimationsverfahren wählen. Nutzer mit unterschiedlichen Anforderungen an das Online-Banking kamen hier auf ihre Kosten", heißt es von S.W.I. Finance. Bei der Postbank können Kunden Transaktionen zum Beispiel von unterwegs mittels Fingerabdruck freigeben.

Berliner Volksbank bietet besten Kundenservice an

Die Deutsche Bank bietet unter anderem das mTAN- und das photoTAN-Verfahren zur Freigabe von Überweisungen an. Beim mTAN-Verfahren bekommen Nutzer eine TAN, also eine Transaktionsnummer, per SMS auf das Smartphone geschickt. Beim photoTAN-Verfahren werden Transaktionsdaten als Bild auf dem Smartphone angezeigt und mit einer speziellen App entschlüsselt.

Den zweiten Platz im Gesamtranking holte sich die Berliner Volksbank. Sie bietet für PC- und Smartphone-Nutzer diverse Sicherheitsverfahren an. Zudem schnitt sie in der Kategorie Kundenservice am besten ab. Dagegen kam die Targobank beim Analysehaus nicht besonders gut weg. "Das Institut bot seinen Kunden nur wenige Legitimationsverfahren zur Auswahl, von denen keins zu den als sicher eingestuften Verfahren gehörte", kritisierten die Tester. Der Grund: Das iTAN-Verfahren gilt als unsicher. Hierfür nutzen Kunden nämlich eine bestimmte Transaktionsnummer aus einer Papier-Liste, um Online-Bankgeschäfte zu tätigen.

Dabei wurde wohl allerdings nicht berücksichtigt, dass die Targobank ebenfalls das mTAN-Verfahren und seit Mai 2016 ebenfalls ein neues Sicherheitskonzept, genannt easyTAN, anbietet. Letzteres können Sie per TARGOBANK Banking App per Smartphone aktivieren und so Transaktionen über einen Freigabecode im Online-Banking tätigen.

Direktbank 1822 direkt punktet mit verschlüsselten Sicherheitsverfahren

Bei den Direktbanken überzeugte das Angebot von 1822 direkt, einer Tochter der Frankfurter Sparkasse. Das Institut bietet unter anderem das QR-TAN-Verfahren für die Betriebssysteme iOS und Android an. Dabei können Kunden Transaktionen von unterwegs mittels eines QR-Codes freigeben. Den zweiten Platz in Bezug auf die Sicherheitsverfahren belegte die Deutsche Kreditbank. Hier gibt es für Smartphone-Nutzer das sogenannte pushTAN-Verfahren, das TANs via App generiert. So können Kunden Bankgeschäfte unterwegs mit dem Smartphone erledigen. Auf dem dritten Platz steht die GLS Bank. "Sie verfügt über eine kleine Auswahl an als sicher oder sehr sicher eingestuften Verfahren", heißt es von S.W.I.

Schlusslicht ist die Augsburger Aktienbank: Sie konnte mit den Sicherheitsstandards der Anderen nicht mithalten. Der Grund: Auch hier können Kunden nur mit einer iTAN-Liste Überweisungen freigeben. Was den Kundenservice anbelangt, belegten sie und die Commerzbank den letzten Platz. Das Pikante daran: Unter den Direktbanken konnte ausgerechnet die Commerzbank-Tochter Comdirect punkten – und mit seiner individuellen und kompetenten Kundenbetreuung den ersten Platz ergattern.

Von Jasmin Pospiech

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