Einer Umfrage zufolge rückt die Angst vor Armut derzeit stärker als andere Themen ins Bewusstsein der Deutschen. Foto: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa
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Wieviel bleibt am Ende von der Rente übrig?

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Regel-Alters-Grenze rauf? Was Arbeitgeber in Deutschland aktuell fordern

  • Anne Hund
    vonAnne Hund
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Eine Expertenkommission der Arbeitgeber hat empfohlen, das Eintrittsalter für die Rente weiter heraufzusetzen.

  • Die zunehmende Alterung der Gesellschaft bringt die Sozialsysteme an ihre Grenzen.
  • Eine Expertenkommission der Arbeitgeber empfiehlt daher, das Eintrittsalter für die Rente weiter heraufzusetzen.
  • Die Empfehlung könnte noch für weitere Diskussionen sorgen.

Diese Forderung dürfte noch für weitere Diskussionen sorgen: Um Betriebe bei den Sozialabgaben zu entlasten, sollten die Bürger nach Ansicht von Arbeitgebern länger arbeiten. Zu diesem Ergebnis kommt einem Bericht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) zufolge eine von der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) eingesetzte Kommission zur Zukunft der Sozialversicherung. Nur mit konsequenten Reformen und teils unbequemen Maßnahmen könne erreicht werden, dass die Beitragsbelastung dauerhaft unter 40 Prozent bleibe, heißt es dpa zufolge in dem am 13. August vorgestellten Abschlussbericht.

Konkret empfehle die Kommission, dass die Regelaltersgrenze für den Renteneinstieg* ab 2031 weiter heraufgesetzt wird. Sie soll automatisch an die seit Jahren steigende Lebenserwartung gekoppelt werden, so die Empfehlung: Steigt die Lebenserwartung um ein Jahr, sollen die Mensche nein Dreivierteljahr länger arbeiten. Wer vorzeitig in Rente geht, soll höhere Abschläge in Kauf nehmen müssen als bisher - wer freiwillig länger arbeitet höhere Zuschläge bekommen. Die Kommission empfiehlt auch Änderungen bei der Bedarfsplanung der Krankenhäuser und den Tarifen der Krankenversicherungen.

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Wirtschaftsverbände warnen vor steigenden Sozialabgaben

Es bleibt bei einer Empfehlung. Wirtschaftsverbände warnen jedoch schon seit langem vor steigenden Sozialabgaben, wie dpa weiter berichtet. Aktuell summieren sich demnach Rentenversicherung, Krankenversicherung, Pflegeversicherung und Arbeitslosenversicherung auf rund 40 Prozent des Bruttolohns. Sie werden je zur Hälfte von Arbeitgebern und Arbeitnehmern gezahlt.

Die BDA-Kommission komme zu dem Ergebnis, dass der Anteil bei derzeitiger Rechtslage bis 2040 auf fast 50 Prozent steigen wird, heißt es zudem in dem dpa-Bericht. Grund dafür ist demnach unter anderem die alternde Bevölkerung. Durch die steigende Belastung würden deutsche Firmen international weniger wettbewerbsfähig, außerdem wirke sie sich negativ auf die Beschäftigung aus und gefährde den Zusammenhalt.

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Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hatte schon vor längerer Zeit vorgeschlagen, die Sozialabgabenquote gesetzlich bei 40 Prozent zu deckeln, wie dpa berichtet. (ahu) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Zentral-Redaktionsnetzwerks

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Günstige Paradiese: Wer hier lebt, muss nie wieder arbeiten gehen

Unterirdische Höhlen, malerische Klippen und türkisblaues Meer: Die portugiesische Algarve ist mehr als nur ein Touristenort.
Besonders Carvoeiro verführt mit seinem milden Klima, den atemberaubenden Sonnenuntergängen und den kulinarischen Genüssen das ganze Jahr über - zu einem kleinen Preis. Seit der Eurokrise Portugals ist es für Aussteiger hier sogar noch günstiger zu leben. Für nur 1.150 Euro monatlich pro Person (Wasser und Heizung sind kostenlos) kann man sich hier die Sonne auf den Bauch scheinen lassen.
Barcelona gilt als hippe, bunte Stadt, die nur so vor Energie vibriert. An den vielen Kunstgalerien, Museen, Restaurants und Shoppingmeilen kann man sich in einem Urlaub kaum satt sehen. Zudem bietet die Metropole mit ihrem Stadtstrand für genug Erholung. Wer dauerhaft dort sesshaft werden möchte, zahlt insgesamt etwa 1.518 Euro an Lebenshaltungskosten.
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