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So lukrativ sind Kinder für Ihre spätere Rente

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Von: Anne Hund

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Eltern mit einem kleinen Mädchen, aufgenommen am 16.04.2011 auf einem Spielplatz in München (Oberbayern).
Kindererziehung sorgt für mehr Rente der Eltern. © Andreas Gebert/dpa

Zeiten der Kindererziehung wirken sich auf die spätere Rente aus. Aber wie hoch ist der Ausgleich dafür, dass Eltern in den ersten Jahren oft weniger arbeiten?

Wer Kinder erzieht, bekommt dafür Pflichtbeiträge in der gesetzlichen Rentenversicherung* gutgeschrieben. Das soll einen Ausgleich dafür schaffen, dass Mütter und Väter in den ersten Jahren oft weniger arbeiten. Wie sieht der Ausgleich konkret aus?

Kindererziehung sorgt für mehr Rente der Eltern

Eltern bekommen für die Erziehung ihrer Kinder bis zu drei Jahre Beitragszeiten in der gesetzlichen Rentenversicherung pro Kind gutgeschrieben, erklärt die Deutsche Rentenversicherung Bund in Berlin einem Bericht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) zufolge. Zudem fließt in die Berechnung der späteren Rente die Zeit bis zur Vollendung des zehnten Lebensjahres eines Kindes mit ein.

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Spätere Rente: So werden Kindererziehungszeiten berücksichtigt

Diese Berücksichtigungszeiten wirken sich positiv auf den Rentenanspruch aus, wie es in dem Bericht weiter heißt. Mit den Kindererziehungszeiten könnten Eltern auch Lücken in ihrer Versicherungsbiographie schließen. Darüber hinaus werde eine zeitgleiche versicherungspflichtige Beschäftigung im Rahmen der Rentenberechnung besser bewertet.

Diese Anrechnung lohne sich, wie es in dem Bericht weiter heißt: Die Anwartschaft aus einer versicherungspflichtigen Beschäftigung kann demnach bei geringem Verdienst, zum Beispiel wegen Teilzeitarbeit, um bis zu 50 Prozent wegen zeitgleicher Kinderberücksichtigungszeiten aufgewertet werden. „Der Verdienst wird höchstens bis zum Durchschnittsentgelt aufgestockt. Das Durchschnittsentgelt beträgt 2020 rund 40.551 Euro. Diese Aufwertung gibt es für Zeiten ab 1992“, schreibt dpa.

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Davon würden Versicherte profitieren, die zu Beginn ihrer Rente mindestens 25 Versicherungsjahre zurückgelegt haben. Außerdem müsse das Kind das dritte Lebensjahr vollendet haben. (ahu)*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Quellen: dpa, Deutsche Rentenversicherung

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