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So viel Geld sollten Sie fürs Alter sparen – auch Rentenlücken-Rechner kann helfen

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Von: Anne Hund

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Eine Studie zum privaten Vorsorgebedarf lässt aufhorchen. Sie verrät, wie viel Beschäftigte zusätzlich beiseitelegen sollten. Auch ein Rentenlücken-Rechner kann helfen.

Richtig rechnen für den Ruhestand – Rentenlücken-Rechner kann helfen

Update vom 17. Dezember 2020: Wie viel Geld muss man fürs Alter zusätzlich sparen? Die Rechnung fällt bei jedem anders aus. Ein Rechner hilft dabei, die persönliche Rentenlücke zu ermitteln. Eine Idee, wie groß die eigene persönliche Rentenlücke sein könnte, bekommt man zum Beispiel mithilfe des Rentenlücken-Rechners des Fondsverbandes BVI. Dazu heißt es in einem Bericht der Deutschen Presse-Agentur (dpa), dass Sparer nach der Eingabe von Geburts- und Renteneintrittsdatum sowie den bereits erreichten Rentenentgeltpunkten oder ihres Gehalts dort eine Einschätzung zu ihrem privaten Vorsorgebedarf bekommen.

Vorausgesetzt werde bei den Berechnungen, dass etwa 80 Prozent des letzten Nettoeinkommens im Rentenalter reichen. So müsse etwa ein heute 30-jähriger Single mit einem Jahresbruttoeinkommen von 30.000 Euro eine monatliche Lücke von 233 Euro schließen, um 80 Prozent seines Nettolohns in Höhe von 1130 Euro zu erreichen.

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Rente: Studie zum privaten Vorsorgebedarf lässt auforchen

Artikel vom 8. September 2020: Reicht das Geld am Ende für die Rente*? Gesetzlich Versicherte sollten zusätzlich privat vorsorgen, um den Lebensstandard im Alter zu sichern. Diesen Rat hören Beschäftigte nicht zum ersten Mal. Zu diesem Schluss kommt jetzt auch eine aktuell viel zitierte Studie des Prognos-Instituts im Auftrag des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), die einige interessante Ergebnisse liefert.

Die Studie zeigt, dass Betroffene schon möglichst früh mit dem Sparen anfangen sollten – damit sie im Alter keine böse Überraschung erleben. „Die gesetzliche Rente bildet zwar weiterhin die wesentliche Einkommensquelle im Ruhestand, zur Erreichung der anvisierten Einkommensersatzquote reicht sie jedoch in keiner Region Deutschlands aus; folglich muss privat vorgesorgt werden“, so eines der Ergebnisse laut Mitteilung. Die gute Nachricht für Sparer immerhin: Durch den Zinseszinseffekt könne – trotz der gegenwärtigen Niedrigzinsphase – ein erheblicher Teil des Altersvorsorgebedarfs gedeckt werden.

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Private Altersvorsorge: Hohe Belastung für Sparer in Hamburg, München und Stuttgart

Die Studie ergab jedoch auch, dass die Kosten der privaten Altersvorsorge aufgrund der regionalen Unterschiede in den Einkommen, Renten und Lebenshaltungskosten zum Teil stark variieren. Bundesweit am höchsten ist demnach die Belastung für Hamburger, wo ein 40-Jähriger der Berechnung zufolge rund 5,8 Prozent seines Einkommens beiseitelegen muss, um sich fürs Alter ausreichend abzusichern. München liegt mit 5,7 Prozent (gemeinsam mit Stuttgart) auf Platz 2 – dort muss ein 40-Jähriger der Modellrechnung zufolge monatlich 360 Euro zusätzlich sparen, um im Alter ein Einkommensniveau von 55 Prozent zu erreichen. Zum Vergleich: Der zusätzliche Sparbetrag liegt im Bundesschnitt bei monatlich 190 Euro.

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Zum Hintergrund: Die genannte Quote berechnet sich der Mitteilung zufolge aus dem Verhältnis zwischen dem Vorsorgebedarf, der sich unter Berücksichtigung der regionalen Einkommen und Renten sowie der Verzinsung ergibt, und dem um regionale Unterschiede in den Lebenshaltungskosten bereinigten Einkommen.

Ausgangspunkt der Berechnungen bildete der Durchschnittsverdiener des Jahrgangs 1980, der dem Arbeitsmarkt zwischen dem 20. und 67. Lebensjahr, also 47 Jahre, grundsätzlich zur Verfügung steht. „Mit Erreichen der für sie gültigen gesetzlichen Regelaltersgrenze von 67 Jahren geht die Person im Jahr 2047 in Rente und verbringt – gemessen an der ferneren Lebenserwartung bei Erreichen des gesetzlichen Renteneintrittsalters – rund 22,8 Jahre im Ruhestand.“ Mehr zu der Studie erfahren Interessierte hier. (ahu) *Merkur.de gehört zum deutschlandweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerk

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