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Sandwichmaker bereiten schnell einen leckeren Happen für zwischendurch zu.

Der warme Knuspersnack

Für den schnellen Hunger: Sandwichmaker im Test

Sandwichmaker kauft man im Angebot beim Drogeriemarkt um die Ecke – stimmt’s? Ja, das kann man machen. Im Test einiger Geräte zeigte sich aber, dass es sich lohnt, sich vor der Kaufentscheidung ein paar mehr Gedanken zu machen und auch ein bisschen mehr Geld in ein besseres Modell zu investieren.

Die meisten günstigeren Varianten des Sandwichmakers sind aus billigen Materialien wie Plastik gefertigt. Sie schließen oft nicht richtig und haben verhältnismäßig kleine Platten. Dadurch laufen die Käsefüllung und andere Fette in die Ritzen zwischen Platten und Gehäuse, am Gehäuse entlang, sowie in die Heizstäbe und nicht dahin, wo sie eigentlich hin soll: In den Toast.

Noch ärgerlicher: Der Käse brennt sich beim Ausfließen so stark in die Ritzen ein, dass er nicht mehr zu entfernen ist. Auch außen wird die Reinigung schwierig, die Geräte können schließlich nicht unter Wasser gehalten werden.

Billige Geräte haben teilweise nicht einmal einen Knopf, um sie an- und auszuschalten. Stattdessen muss dafür dann das Kabel ausgesteckt werden. Zudem sind sie oft ziemlich leicht und daher auch ziemlich wackelig, was das Schließen des ohnehin schlechten Verschlusses noch erschwert.

Dafür lieferten alle Geräte im Test ein ähnlich gutes Geschmackserlebnis. Bei keinem bildete sich eine gefährliche Hitze. Leider waren allerdings alle Stromkabel ziemlich kurz, man sollte also Mehrfachstecker griffbereit halten. Eine Ausnahme ist hier der einzige Sandwichmaker im Test, der in der Mikrowelle aufgewärmt wird und somit ohne Kabel funktioniert.

Sandwichmaker im Test

Das Testportal AllesBeste hat zehn Sandwichmaker getestet. Der beste im Test war der FDK 451 von Krups. Er besitzt große Platten mit Antihaftbeschichtung, die an den Kanten nach oben gehen. Dadurch läuft nichts aus und nichts bleibt hängen. Das vereinfacht auch die Reinigung. Der Toast, der auch in XXL-Format noch passt, wird gleichmäßig kross getoastet. Das Gerät ist robust mit einem hochwertigen Design sowie einem Knopf zum An- und Ausschalten. Nur wenn man den Toast sehr stark befüllt, lässt sich der Krups FDK 451 schwer schließen.

Eine weitere Empfehlung ist der Morphy Richards 511647 Mico. Für den Genuss seines Sandwiches braucht man bei diesem Modell nicht nur eine Steckdose, sondern eine ganze Mikrowelle. Das schließt den Kauf zumindest für einige schon aus. Dennoch produziert diese spezielle Technik schmackhafte, knusprige Toasts und alle Teile lassen sich einfach in der Spülmaschine säubern.

Mehr Informationen und weitere empfehlenswerte Alternativen finden Sie im ausführlichen Test von AllesBeste.

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