Die Nachfrage nach Sneakern bleibt laut Schuhbranche hoch.
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Die Nachfrage nach Sneakern bleibt laut Schuhbranche hoch.

Sneaker als Geldanlage?

Schauen Sie in Ihren Schränken nach: Mit diesen Schuhen stauben Sie unglaubliche Summen ab

  • Sophia Adams
    vonSophia Adams
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Wer Sneaker sammelt, ist sich meist darüber bewusst, dass manche Schuhe ordentlich Geld bringen können. Wir verraten, welche Treter besonders viel wert sind.

Überraschungsei-Figuren, seltene Münzen* oder uralte VHS-Kassetten: Sammler geben für unscheinbare wirkende Dinge gelegentlich viel Geld aus. Bevor Sie das nächste Mal Ihre Schränke ausmisten, lohnt es sich also sich zu erkundigen, was der ein oder andere Gegenstand noch wert sein könnte.

Das gilt auch für Ihre Schuhe: Alte Treter, die schon kaputt sind, werden Sie wohl kaum noch los. Falls Sie aber nagelneue oder kaum getragene Sneaker verkaufen möchten, lohnt sich auch in diesem Fall eine schnelle Internetsuche: Für manche Schuhe würden Sammler Tausende von Euro bezahlen.

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Besitzen Sie diese Sneaker? So viel können sie wert sein

Das Auktionshaus Sotheby bot vor einiger Zeit eine besonders wertvolle Sneaker-Sammlung an. Das teuerste Paar Schuhe, nämlich die Nike Moon Shoes (1972), wurde für über 430.000 Dollar (circa 390.000 Euro) versteigert. Noch mehr Geld gab ein Käufer aber für die Nike Air Jordan 1S (1985) aus. Für circa 512.000 Euro gingen sie nach einer Auktion in New York an einen neuen Besitzer. Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie Sneaker mit diesem Wert in Ihren Schränken entdecken, ist aber sehr gering, da Sie von Vornherein nie in normalen Sportläden verkauft wurden.

Trotzdem lohnt sich ein Blick auf Ihre Schuhe, denn wer weiß? Vielleicht besitzen Sie eines dieser drei Paare, die sich neben den genannten zwei Paaren auf der Liste der teuersten Sneaker befinden:

  • Jordan 4 Retro Eminem Encore (2017) - Wert: fast 29.000 Euro (nur 23 Paare im Umlauf)
  • Nike Dunk SB Low Staple NYC Pigeon - Wert: fast 29.000 Euro (nur 150 Paare im Umlauf)
  • Nike Dunk SB Low Paris - Wert: circa 25.000 Euro (nur 200 Stück im Umlauf)

Quelle: GQ

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Video: Alte Sneaker von Michael Jordan für Rekordsumme von 615.000 Dollar versteigert

Doch Vorsicht: Darum sind Sneaker nicht die beste Geldanlage

Wer sich nun überlegt, sein Geld in Sneaker zu investieren, der sei gewarnt: Bei falscher Lagerung, beispielsweise in zu feuchten Räumen, können die Schuhe schon nach wenigen Jahren kaputt gehen und dadurch erheblich an Wert verlieren. Wie WirtschaftsWoche berichtet, kommt es nicht selten vor, dass die Sohlen zerbröseln - je nachdem, aus welchem Material sie bestehen. Ein Instagram-Bild zeigt das Ergebnis einer falschen Lagerung:

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1987 & 2014 White & Red II's merged.

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Eine aufwendige Lagerung und eine mögliche Restauration der Schuhe macht Sneaker nicht unbedingt zur besten Geldanlage, insbesondere, wenn der Wert Ihrer gesammelten Paare die Kosten für eine Reparatur und korrekte Instandhaltung nicht abdeckt. Es braucht also eine gewisse Expertise, um als Sneaker-Sammler durchzustarten.

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Das Geld vor dem Euro: Kennen Sie diese EU-Währungen noch?

Pesetas, italienische Lire oder Franc: Jedes europäische Land hatte vor dem Euro eine eigene Währung.
Die Deutsche Mark, auch DM oder D-Mark genannt, war als Bargeld von 1948 bis Ende 2001 die offizielle Währung der Bundesrepublik Deutschlands. Eine Deutsche Mark war wiederum unterteilt in einhundert Pfennig. Neben Münzen gab es sie auch in fünf- bis tausend-DM-Scheinen. Noch heute sollen Milliarden D-Mark im Umlauf sein. Ein Euro soll heutzutage zwei DM wert sein.
Die italienische Lira war von 1861 bis zur Einführung des Euro das offizielle Zahlungsmittel Italiens. Sie war zudem auch in den beiden Zwergenstaaten San Marino und Vatikanstadt offizielle Währung. Doch vor 2001 spielten wegen einer anhaltenden Inflation nur noch die Werte 50, 100, 200, 500 und 1.000 Lire eine Rolle im Zahlungsverkehr. Ein Euro beträgt nach heutigem Umrechnungskurs etwa 2.000 Lire.
Die griechische Drachme galt von 1831 bis 2001. Sie war das offizielle Zahlungsmittel in Griechenland. Der Name ist bereits seit der Antike geläufig und bezeichnete schon damals eine Gewichts- und Münzeinheit aus Silber. Ihre Untereinheit war das Lepto, 100 davon ergaben eine Drachme. Umgerechnet wäre heutzutage ein Euro circa 340 griechische Drachmen wert.
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