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Ein Sparkassen-Bankangestellter soll seine Kunden um insgesamt eine Million Euro geprellt haben. (Symbolbild)

Schon wieder auf freiem Fuß

Unfassbar: Sparkassen-Mitarbeiter prellt Kunden um Geld in Millionenhöhe

Nach den Kontogebühren steht die Sparkasse nun wieder heftig in der Kritik: So soll einer ihrer Finanzberater Kunden um sehr viel Geld gebracht haben.

Betrug, Untreue und Urkundenfälschung: So lautet der Verdacht der Staatsanwaltschaft Kassel gegenüber einem Finanzberater der Sparkasse in Werra-Meißner. Dieser wurde im Februar verhaftet, weil er angeblich über Monate Kunden, die er im Vermögensmanagement betreut hatte, um viel Geld gebracht hat.

Sparkassen-Finanzberater soll Kunden um eine Million Euro geprellt haben - Staatsanwaltschaft ermittelt

Der 41-Jährige, der in der Abteilung Private-Banking angestellt war, soll sich insgesamt eine Summe in Millionenhöhe für den "Eigenbedarf" abgezweigt haben, wie das Handelsblatt berichtet. Erst zum Jahreswechsel soll der Sparkasse Werra-Meißner "ungewöhnliche Bewegungen" aufgefallen sein, so ein Sprecher der Bank. Es wurde zwar eine interne Überprüfung eingeleitet, doch der Verdächtige soll alle Vorwürfe abgestritten haben, jegliche Kundengelder veruntreut zu haben.

Erfahren Sie hier: Sparkasse dreht Kunden Anleihen von Bank an - die geht pleite.

Dem Banker ist schließlich fristlos gekündigt worden und er wurde festgenommen. Doch trotz Haftbefehl ist er bis zum Prozess gegen Auflagen wieder auf freiem Fuße. Unter anderem ermittelt die Staatsanwaltschaft nun, ob es noch weitere Geschädigte gibt bzw. andere Mitarbeiter in die betrügerischen Machenschaften des Bankers verstrickt waren.

Banker wieder auf freiem Fuß - ähnlicher Fall sorgte vor Jahren für Furore

Bereits vor zwei Jahren soll sich ein ähnlicher Fall bei der Sparkasse Oberhessen zugetragen haben. Damals soll ein Mitarbeiter über Jahre hinweg eine Summe von neun Millionen Euro abgezweigt haben. Allerdings kamen damals keine Kunden zu Schaden, sondern "nur" die Sparkasse selbst.

Lesen Sie auch: So schützen Sie sich vor Kreditkartenbetrügern im Netz.

Abgezockt: Die schlimmsten Fälle der Verbraucherzentrale

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