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Warum es sich lohnt, Einspruch gegen den Steuerbescheid einzulegen

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Von: Anne Hund

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Steuererklärung
Einsprüche gegen Steuerbescheide sind alles andere als selten. © Oliver Berg/dpa

Der Einspruch gegen den Steuerbescheid kann sich finanziell lohnen: In mehr als der Hälfte der Fälle bekamen Steuerzahler Recht.

Nicht einverstanden mit dem Steuerbescheid*? Wenn Sie bei Zweifeln Einspruch einlegen, kann sich das in vielen Fällen bezahlt machen, wie Experten betonen.

Denn Einsprüche seien oft erfolgreich, erklärt der Bundesverband Lohnsteuerhilfevereine (BVL) einem Bericht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) zufolge. Darin heißt es, dass laut einer aktuellen Statistik des Bundesfinanzministeriums im vergangenen Jahr fast 3,5 Millionen Einsprüche eingelegt wurden. Zusammen mit den noch unerledigten Einsprüchen aus den Vorjahren hätten die Finanzämter insgesamt über 5,8 Millionen Einsprüche zu bearbeiten.

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Einspruch gegen Steuerbescheid ist oft erfolgreich

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Mehr als die Hälfte der Einsprüche (rund 3,2 Millionen) wurden demnach 2019 erledigt. Die gute Nachricht sei: Fast zwei Drittel der Fälle (rund 66 Prozent) waren erfolgreich. Erfolglos oder zumindest teilweise erfolglos seien nach der Statistik nur 14 Prozent der Einsprüche, heißt es weiter in dem Bericht.

Die Experten des BLV raten , den Steuerbescheid daher nicht einfach beiseite zu legen. Stattdessen sollten Betroffene, sofern sie Abweichungen feststellen, Einspruch einlegen, so ihr Rat.

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Einspruch gegen Steuerbescheid – aber es gibt Fristen

Diese Fristen sollte jedoch jeder kennen: Der Einspruch muss dem Bericht zufolge innerhalb eines Monats nach Erhalt des Steuerbescheides schriftlich beim jeweils zuständigen Finanzamt eingehen. Es gibt verschiedene Wege. Man kann den Einspruch über „Elster“ online einlegen. Oder per E-Mail.

Hilfe bei der Steuer

Steuerpflichtig? Eine passende Steuersoftware (werblicher Link), bei der die einzelnen Schritte nachvollziehbar erklärt werden, kann eine gute Hilfe sein.

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(ahu) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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