Wer auf Amazon einkauft, schaut oft auf Kundenbewertungen. Doch die bilden nicht immer den Durchschnitt ab.
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Wer auf Amazon einkauft, schaut oft auf Kundenbewertungen. Doch die bilden nicht immer den Durchschnitt ab.

Vorsicht!

Studie: Kundenbewertungen entsprechen nur in Drittel der Fälle Urteil von Stiftung Warentest

Ein Wunschprodukt fällt bei Amazon negativ aus - bei Stiftung Warentest aber nicht? Kein Einzelfall laut einer neuen Studie. Warum das so ist, lesen Sie hier.

Update vom 1. März 2019: Amazon stellt den Verkauf seiner "Dash"-Buttons ein. Das hat das Unternehmen bekanntgegeben. Die Produkte zur Nachforderung bestimmter Artikel wurden in sieben Ländern vertrieben.

Kundenbewertungen und Beurteilungen der Stiftung Warentest stimmen nur selten überein

Bewertungen von Kunden im Internet entsprechen einer Studie zufolge oft nicht den Bewertungen der Stiftung Warentest. Nur in knapp einem Drittel von rund 1.300 untersuchten Elektronikprodukten war der Testsieger von Stiftung Warentest auch der mit der besten Bewertung bei Amazon, wie eine Studie der Technischen Universität Dortmund ergab, aus der die Stiftung Warentest am Montag zitierte.

Studie enthüllt: Amazon-Kundenbewertungen bei Elektronikprodukten unterscheiden sich stark von Stiftung Warentest

Fazit der Untersuchung ist demnach, dass sich Sterne-Bewertungen bei Amazon nicht gut eignen, um die Qualität eines Produkts einzuschätzen. Die Technische Universität Dortmund verglich die Bewertungen von Amazon-Kunden für 1.322 Elektronikprodukte wie Smartphones, Kopfhörer und Toaster mit Testurteilen der Stiftung Warentest aus den Jahren 2014 bis 2017.

Die Stiftung Warentest nannte am Montag zwei Gründe, warum die Urteile in vielen Fällen auseinandergehen. Zum einen sei das Mittelmaß bei Amazon unterrepräsentiert - vor allem Käufer, die sich sehr positiv oder sehr negativ äußern, machen sich die Mühe einer Bewertung, wie die Stiftung Warentest schrieb. Viele Produkteigenschaften könnten Laien zudem nicht selbst prüfen, etwa Schadstoffe in Kopfhörern, die Datensicherheit bei Baby-Webcams oder die elektrische Sicherheit von Haartrocknern.

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Stiftung Warentest: An diesen Details erkennen Sie, ob eine Amazon-Rezension echt ist

Die Bewertungen anderer Käufer im Internet seien dennoch "nützliche Hinweise", erklärte die Stiftung Warentest weiter. Dazu müssten sie aber "richtig" genutzt werden. Potenzielle Käufer sollten bei den negativen Kritiken nach Übereinstimmungen suchen, die auf einen Mangel hinweisen könnten. Bewertungen wie "flott geliefert" sollten ausgeblendet werden, um nicht die Bewertung der Produktqualität zu beeinflussen.

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Vorsicht ist laut Stiftung Warentest bei besonders langen Bewertungen geboten - sie könnten von bezahlten Rezensenten stammen. Bei Zweifeln können Verbraucher auf das Amazon-Profil eines solchen Rezensenten klicken und sich seine übrigen Kritiken anschauen. Amazon berechnet die Bewertung mit bis zu fünf Sternen nach eigenen Angaben gegenüber Stiftung Warentest mithilfe eines maschinell gelernten Modells. Es berücksichtigt demnach Faktoren wie das Alter einer Bewertung, die Beurteilung der Nützlichkeit durch Kunden oder ob die Bewertungen aus geprüften Einkäufen stammen.

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dpa

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Jack Dorsey (geschätztes Vermögen: 5,5 Milliarden Dollar) ist Gründer des beliebten Kurznachrichtendienstes Twitter. Seit Ende 2017 soll das Unternehmen erstmals schwarze Zahlen schreiben. Dadurch ist Dorseys Stundenlohn auf satte 205.479 Euro pro Stunde gestiegen.
Bill Gates (geschätztes Vermögen: 92 Milliarden Dollar) stand jahrelang unangefochten auf Platz 1 im Ranking der Superreichen - obwohl er allein im Jahre 2016 zwei Milliarden Euro an Hilfsprojekte spendete. Sein saftiger Stundenlohn: 456.621 Dollar.
E-Auto-Genie, Weltraum-Pionier und Weltverbesserer: Elon Musk (geschätztes Vermögen: 20 Milliarden Dollar) gilt als Wunderkind der Startup- und Tech-Branche. Der -Workaholic soll eigenen Angaben zufolge 100 bis 120 Stunden pro Woche arbeiten. Dafür verdient er auch stolze 684.931 Euro in der Stunde.
IT-Crack Larry Page (geschätztes Vermögen: 55,7 Milliarden Dollar) ist Mitbegründer der Suchmaschine Google und entwickelt gemeinsam mit Sergei Brin den Algorithmus. Sein Stundenlohn: unglaubliche 924.657 Dollar.
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