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Das Investment in den Krypto-Währungs-Sektor steigt von Jahr zu Jahr.

Blockchain und Unternehmensfinanzierung – Marvin Steinberg erklärt wie es geht?

Blockchain ist nicht nur das System hinter Kryptowährungen wie Bitcoin und Co, sondern erlaubt auch innovative Finanzierungsmethoden wie Initial Coin Offering (ICO) und Security Token Offering (STO).

Marvin Steinberg ist Vorreiter auf dem europäischen Blockchain-Markt und hilft mit seinem Tech-Konzern CPI Technologies Start-ups wie auch gestandenen Unternehmen dabei, mittels Kryptowährungen ihre Projekte zu finanzieren.

Eine Blockchain ist im Grunde eine fortlaufende Liste von Datensätzen, die ständig erweiterbar ist. In den Blöcken einer Blockchain werden Datensätze wie Zeitstempel und Transaktionsdaten abgespeichert. Die Blöcke werden wiederum mithilfe von kryptographischen Verfahren miteinander zur Blockchain verkettet. Dadurch können neue Informationssätze und Währungen wie Bitcoin erstellt werden. Seit einigen Jahren lassen sich über Initial Coin Offerings (ICOs) und Security Token Offerings (STOs) auch Investments über das Blockchain-System tätigen.

Was sind ICOs und STOs? 

ICOs und STOs sind Finanzierungsmöglichkeiten für Startups aus dem Bereich der Kryptowährungen. Die Startups verkaufen Token an potentielle Investoren. Diese basieren dann auf Blockchains wie Ethereum, NEO oder EOS.

Security Token sorgen für Sicherheit bei STOs

Security Token sind wie Utility Token, jedoch wird Investoren noch etwas Greifbares wie Gewinnbeteiligungen, Anleihen oder Schuldscheine mitgegeben. Damit entsprechen STOs klassischen Investments und unterstehen den Regulierungen der Börsenaufsicht.

Marvin Steinberg ist Visionär und Gründer von CPI Technologies. 2016 startete Steinberg einen der ersten Blockchain-Dienstleister und hat aufstrebenden Blockchain-Start-ups dabei geholfen, insgesamt 250 Millionen US-Dollar in drei Jahren zu akquirieren. Seine langjährige Erfahrung macht ihn zu einem Experten auf dem Gebiet von ICOs und STOs in Deutschland und der ganzen Welt. Zu der Zukunft von STOs sagt der Blockchain-Guru: „STOs werden aufgrund der zusätzlichen Sicherheit ICOs in naher Zukunft als Haupt-Finanzierungsmethode im Bereich der Kryptowährungen ersetzen.“

Marvin Steinberg, Gründer von CPI Technologies und einer der Big Player im Handel von STOs und ICOs.

ICOs sind lukrativ, geben aber weniger Sicherheiten als STOs

Seit 2016 haben ICOs weltweit knapp zehn Milliarden US-Dollar gesammelt und waren 2018 an fünf Prozent aller Finanzierungen von deutschen Startups beteiligt. Allein im Januar 2018 wurden über ICOs 2,5 Milliarden US-Dollar eingenommen. Kenner der Branche prognostizieren aber, dass STOs die ICOs nach und nach ablösen werden, auch wenn sie den Handel mit den Utility Token nicht ersetzen werden.

Nach Schätzungen von verschiedenen Wirtschaftsinstituten wird vorausgesagt, dass STOs bis 2020 Kapitalmengen von 10 Billionen US-Dollar einnehmen werden. Der Mix aus klassischer Kapitalanlage und wegweisender Blockchain-Technologie macht die Security Token Offerings auch für traditionelle Unternehmen interessant, die ihre neuesten Projekte fördern möchten.

Marvin Steinberg geht einen Schritt weiter. Mit CPI Technologies werden Kunden passgenaue Systeme angeboten, egal ob diese schon Erfahrungen im Bereich von Blockchain haben oder nicht. Das Herzstück ist eine Crypto-Austausch-Plattform, mit deren Hilfe sich in hoher Frequenz konventionelle Währungen in Kryptowährungen und Token umwandeln lassen. Darüber hinaus entwickelt das Team von CPI Technologies komplett neue Kryptowährungen und hilft den Auftraggebern dabei, Software wie Hardware in ihre Projekte und Marketingkonzepte zu integrieren.

STOs lösen ICOs als Finanzierungsmöglichkeit ab

Im Gegensatz zu ICOs haben Investoren bei STOs konkrete Rechte und Sicherheiten. Dadurch, dass den Token der STOs auch Firmenanteile, Schuldscheine oder Gewinnbeteiligungen beiliegen, unterliegen diese den Aufsichtsbehörden. Marvin Steinberg kommentiert dazu: „Das hat zur Folge, dass ein STO von der Börsenaufsicht erst zugelassen werden muss. Zwar wird dadurch die Flexibilität von Startups wie auch Unternehmen, um möglichst schnell ein Projekt zu fördern, jedoch siebt die Regulierung betrügerische Unternehmen schon im Voraus aus.“

STOs gleichen dadurch traditionellen Wertpapieren und sind damit nicht nur für Startups aus dem Bereich der Kryptowährungen interessant, sondern für alle Unternehmen, die ihre Projekte finanzieren möchten. Mit den STOs werden den Kunden rechtlich bindende Investmentverträge verkauft, die den Investoren Dividenden, Stimmrechte oder Anteile eines Unternehmens geben können.

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