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Der Unterwäsche-Index soll Kursprognosen an der Börse besser voraussagen können als jeder Analyst.

Genauer als jeder Ökonom

Auf und Ab an der Börse? Dann sollten Sie künftig besser auf den Unterwäsche-Index hören

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Börsenanalysten können zwar Prognosen für Aktienkurse abgeben, doch nicht die Zukunft vorhersagen. Ein anderer, viel ungewöhnlicher Index scheint hier viel besser geeignet.

Auch Ökonomen können sich irren - für Kleinanleger allerdings fatal, wenn sie sich ganz auf deren Prognosen verlassen. Besonders dann, wenn es um die Aktienkurse geht. Wer hier zu schnell zuschlägt oder sogar im Gegenteil Wertpapiere panisch verkauft, hat es manchmal im Nachhinein auch schon mal bereut.

Der "Unterwäsche"-Index: US-Model auf dem Cover? Schon geht es bergauf

Doch vielleicht sollten Sie sich in Zukunft für etwaige Kursprognosen mehr an den sogenannten "Sports Illustrated Swimsuits"-Indikator halten, oder auch kurz: den Unterwäsche-Index. Wie Focus Online berichtet, habe sich dieser in den vergangenen Jahrzehnten kurioserweise als verlässlicher erwiesen als so manch ein Analyst. Genauer gesagt: Wer sich auf das Cover der "Sports Illustrated Swimsuit" verließ, verdiente sich eine goldene Nase.

Räkelte sich nämlich auf dem Titelbild der Sonderausgabe des Magazins, das nur einmal jährlich erscheint, ein US-Model, zog auch der US-Aktienmarkt enorm an. Der "Sports Illustrated Swimsuit"-Indikator, der von einer US-Investmentfirma erfunden wurde, kann allerdings auch genau ins Gegenteil verkehrt werden: Zierte also ein Model aus dem Ausland das Cover, sollen sich die US-Börsen durchschnittlich schlechter entwickelt haben.

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Zwar handele es sich hierbei nur um einen Zufall, so die Entwickler, dennoch habe sich der Index zum Beispiel selbst gegen den Internationalen Währungsfonds (IWF), einer renommierten volkswirtschaftlichen Sonderorganisation, behaupten und in der Vergangenheit sogar eine höhere Trefferquote erzielen können. Das hat jetzt eine Auswertung des Londoner Ökonomen Andrew Bridgen ergeben.

Weniger Geld, weniger Unterwäsche: Das steckt hinter dem kuriosen Börsen-Phänomen

So soll der IWF laut Focus Online nur vier von circa 470 Kursabschwüngen seit 1988 richtig vorhergesagt haben. Das liege daran, dass die Ökonomen mit teilweise unvollständigen oder zeitlich verzögerten Daten rechnen müssen.

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Doch an der schnelllebigen Börse kommt man so nicht weit - weshalb sich Analysten oft sehr kryptisch bis bedeckt halten. Hier zählt schließlich, immer einen Schritt voraus zu sein, Trends zu erspüren und noch vor einer möglichen Rezession rechtzeitig die Bremse zu ziehen. Doch wie passt hier der "Unterwäsche-Index" rein?

Man geht davon aus, dass, wenn die Wirtschaft mal nicht so brummt, Frauen weniger Dessous von ihren Männern bekommen, schließlich ist Sparen angesagt - und Unterwäsche sieht man ja nicht. Und tatsächlich: Auch die Hersteller sollen nach den Finanzkrisen 2003 und 2009 darüber geklagt haben, dass der Umsatz in den Keller gerauscht sei. Sogar der Ex-Notenbankchef Alan Greenspan soll sich schon auf den "Unterwäsche-Index" in der Vergangenheit verlassen haben. Doch auch dieser Indikator hat eine "kleine" Schwachstelle - so kann er vielleicht einen Börsenaufschwung voraussagen, aber nicht, wie stark er ausfällt.

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jp

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