Vegane Ernährung

„Veganuary“ nicht nur bei Aldi, Lidl und Co.: Das erwartet Verbraucher bei der Januar-Aktion

  • Anne Hund
    vonAnne Hund
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Zum Jahresbeginn beteiligen sich Menschen weltweit an der Initiative „Veganuary“. Auch Lebensmittel- und Drogeriemärkte unterstützen die Aktion. Was Verbraucher erwartet.

Zum Start ins neue Jahr* beteiligen sich Menschen weltweit an der Initiative „Veganuary“ und verzichten im Januar einen Monat auf tierische Produkte. Der Name setzt sich aus „vegan“ und „january“ (deutsch: Januar) zusammen. Bei der aus Großbritannien stammenden Aktion begreifen viele Nutzer in sozialen Netzwerken die Kampagne als Challenge und posten Bilder ihres veganen Essens. Mehr als 500.000 Internetnutzer weltweit, berichtete ein Sprecher der Organisation „Veganuary“ der Deutschen Presseagentur (dpa, Stand: 6, Januar) zufolge, haben sich auf der Webseite registriert, um sich im Januar an einem veganen Monat zu probieren. Sie verzichten dabei zum Beispiel auf Fleisch, Fisch, Milchprodukte und Eier

„Veganuary“ im Januar – viel deutsche Firmen schließen sich Initiative an

Die Aktion war 2014 ins Leben gerufen worden. Auch deutsche Unternehmen wollen, wie es in dem Bericht weiter heißt, Kunden pflanzliche und fleischlose Produkte schmackhaft machen. „Wir haben rund 150 Unternehmen aus Deutschland, die Aktionen angekündigt haben - das ist ein neuer Rekord“, sagte der Sprecher laut dpa.

Menschen weltweit beteiligen sich im Januar an der Initiative „Veganuary“.

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Ikea, Aldi, Lidl – „Veganuary“ auch in Deutschland beliebt

„Dass der Handel in diesem Jahr so stark mit Werbung und Aktionen auf den Veganuary setzt, wie man es sonst nur von dem Aktionsmonat November um den Black Friday herum kennt, verwundert nicht“, heißt es auf Businessinsider.de (Stand: 7. Januar), in einem Beitrag zum diesjährigen „Veganuary“. Denn in Deutschland würden Fleischersatz-Produkte aus Soja oder Weizenproteinen „boomen“.

Unter anderem hätten sich in diesem Jahr die Handelsketten Ikea, Aldi, Lidl, Penny, Rossmann und Dm der Initiative „Veganuary“ angeschlossen, berichtet Businessinsider.de zum Beispiel. In manchen Geschäften gibt es entsprechende „Veganuary“-Angebote, andere werben zum Beispiel mit Rezeptideen für vegane Gerichte.

An die Umsätze des „Black Month“ zu den Aktionstagen „Black Friday und „Cyber Monday“ kämen die durch den „Veganuary“ erzielten Erlöse zwar nicht heran. „Doch die Tendenz zur fleischfreien Ernährung und einem bewussteren Umgang mit der Umwelt steigt, weshalb der Veganuary auch in den kommenden Jahren deutlich beliebter werden dürfte“, schreibt Businessinsider.de.

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Aktion „Movember“ – Männer lassen sich im November Bärte wachsen

Nicht zum ersten Mal müsse ein Monat (in dem Fall der Januar) für Wortspiele herhalten, schreibt dpa und benennt ein weiteres Beispiel: Beim ‚Movember‘, bei der ‚Mo‘ die Kurzform für einen Schnurrbart sei, lassen sich Männer im November Bärte wachsen, um auf Probleme wie Hoden- und Prostatakrebs aufmerksam zu machen. (ahu)*merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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