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Supermärkte wenden perfide Tricks an, um Kunden zum Kaufen zu bewegen.

Alarmierend

Verbraucherzentrale: Nehmen Sie sich vor fünf fiesen Supermarkt-Tricks in Acht

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Rundgänge, Lebensmittelplatzierungen und Einkaufswägen: Supermärkte nutzen ausgeklügelte Psychotricks, um Kunden zum Kauf zu verführen. Nun warnen Verbraucherschützer.

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen läuft jetzt Sturm - und zwar gegen die fiesen Machenschaften vieler Supermarktketten. Schließlich hat sie nun aufgedeckt, mit welch Psycho-Tricks diese uns manipulieren, damit wir noch mehr Waren einkaufen.

Verbraucherschützer warnen vor perfiden Psycho-Tricks der Supermärkte

Das Perfide daran: Diese sind so subtil, dass sie für das bloße Auge des Kunden oftmals nicht sofort ersichtlich sind. Doch das sei kein Wunder, so die Verbraucherschützer, schließlich sollen die Supermärkte mit ihrer Strategie ihre Kunden geradezu einlullen. So ginge es ersteren darum, für ein wahres "Einkaufserlebnis" zu sorgen. Mit der Folge, dass sich Käufer so wohlfühlen, dass sie auch gerne öfter beherzt zugreifen.

Daher haben die Verbraucherschützer nun in ihrer Publikation "Haushalt im Griff" einige Fallstricke gesammelt, auf die Kunden in Zukunft achten sollten. Die Redaktion stellt Ihnen fünf davon vor.

1. Den Kunden so lange wie möglich im Markt halten

Haben Sie manchmal das Gefühl, im Supermarkt regelrecht von Angeboten erschlagen zu werden? Da geht es nicht nur Ihnen so, schließlich ist das einer von vielen Psycho-Tricks der Supermärkte, um sie bei der Stange bzw. im Markt zu halten. Getreu der Devise: Wer viel Zeit im Supermarkt verbringt, kauft auch erfahrungsgemäß mehr. Deshalb werden die Kunden meist im Rundgang durch den Markt geführt, zudem sind die Lebensmittel immer in der exakt gleichen Reihenfolge angeordnet. So muss der Kunde entlang schlendern, gelangt nicht gleich zu den meistgekauften Produkten - dennoch weiß er immer genau, wo was steht. Das sorgt für Wohlfühlfaktor.

Erfahren Sie hier: Mit diesen zwölf Tricks ziehen uns Supermärkte das Geld aus der Tasche.

2. Auf die Knie für Schnäppchen gehen

Wer schon einmal die Regale nach einem bestimmten Lebensmittel abgesucht hat, ist manchmal schon schier verzweifelt. Vor allem, wenn es ein günstigeres Produkt oder von der Eigenmarke stammt. Die sind nämlich grundsätzlich weiter unten im Regal angesiedelt, während Markenprodukte oftmals auf Augenhöhe zu finden sind. Dadurch sind sie für Kunden auffälliger platziert und sie greifen häufiger zu den teureren Waren. Daher raten Verbraucherschützer: Gehen Sie in die Knie, wenn Sie Schnäppchen suchen.

3. Je größer der Einkaufswagen, desto voller

Einkaufswägen sind einfach praktisch - auch wenn man nur ein paar Produkte braucht, kann man in ihnen immer sehr viel verstauen. Das ist oftmals bequemer, als mehrere (zerbrechliche) Produkte in den Händen zu jonglieren. Doch es gibt ein Problem: Oftmals sieht der Einkaufswagen so riesig und die Auswahl so mickrig aus! Und das ist auch so gewollt: Schließlich soll ein großer Einkaufswagen dazu animieren, diesen auch vollzumachen. Um dem Druck zu entgehen, können Sie in Zukunft auch alternativ einen (kleineren) Einkaufskorb mitnehmen.

Auch interessant: Kein Euro oder Chip dabei? So lösen Sie dennoch den Einkaufswagen.

4. Quengelware und Angebote mehrfach platzieren

Ob Chips, Schokolade oder sogar Alkohol: Vielleicht ist Ihnen auch schon mal aufgefallen, dass manche Waren gleich mehrfach im Markt gut sichtbar platziert werden. Besonders, wenn es sich um "unschlagbare Angebote" handelt. Dahinter versteckt sich die Idee, dass bei häufigerer Gelegenheit auch einmal mehr zugegriffen wird. Egal, ob man das Produkt gerade braucht oder nicht. Um dieser Falle ein Schnippchen zu schlagen, empfiehlt sich daher, stets mit Einkaufszettel in den Markt zu gehen und sich strikt daran zu halten.

5. Die teuren Produkte stehen immer rechts

Forscher wollen herausgefunden haben, dass Kunden Supermarktregale von links nach rechts mit den Augen abscannen und meist am Regalende hängen bleiben. Aus diesem Grund sollen Supermärkte auch die teureren Sachen gerne dort platzieren. Daher ist es ratsam, bereits am Anfang die Augen nach günstigen Alternativen offen zu halten.

Lesen Sie auch: Mit diesen zwölf Tipps sparen Sie in einem Jahr 16.000 Euro.

jp

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