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Verbraucherzentrale warnt

Vorsicht: Mit dieser dubiosen Masche zocken Gas-und Stromanbieter Sie ab

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Strom-und Gas-Billiganbieter zocken Kunden mit einer fiesen Masche ab: Sie schieben ihnen subtil Preiserhöhungen unter – und kassieren dann ab.

Schreiben und E-Mails, die aussehen wie Werbung – und deshalb entweder achtlos im Müll oder im Spam-Ordner landen: Am Ende müssen die überraschten Kunden mächtig draufzahlen. So erging es auch Axel Schmitz. Er ist Opfer einer fiesen Abzocke seines Billig-Gasanbieters geworden.

Preiserhöhungen als Werbung getarnt - die Abzock-Maschen der Billiganbieter

Das verriet er jetzt im WDR-"Markt"-Check. Er wunderte sich, warum seine Gasrechnung plötzlich so teuer geworden ist. Als er seinen Vertrag überprüfte, fiel ihm auf, dass die dazugehörige Mail, in der er darüber in Kenntnis gesetzt wurde, im Spam-Ordner seines E-Mail-Postfachs gelandet war. Daher hatte er die Ankündigung auch nicht gelesen und konnte nicht mehr rechtzeitig den Vertrag kündigen. Axel Schmitz ist allerdings kein Einzelfall.

Erfahren Sie hier, wie Sie sich gegen Mahngebühren wehren können.

So sollen sich aktuell viele Deutsche bei der Verbraucherzentrale über dubiose Machenschaften diverser Strom- und Gasanbieterbeschweren: "Man kann schon von einer Masche sprechen, weil Verbraucher und Verbraucherinnen uns sehr häufig im Moment Preiserhöhungs-Schreiben zuschicken und sagen: 'Ich hab gar nicht mitbekommen, dass es sich überhaupt um eine Preiserhöhung handelt. Weil das Schreiben aussieht wie ein Werbe-Schreiben oder die E-Mail im Spam-Ordner gelandet ist", so Christina Wallraf von der Verbraucherzentrale.

Krass: So fies zocken Sie Betrüger mit Handy-Abos ab.

Das können Sie tun, wenn Sie der Masche zum Opfer gefallen sind

Daher rät sie, stets den Spam-Ordner nach auffälligen Mails durchzuchecken. Zudem empfiehlt sie einen zügigen Tarifwechsel. Das lohne sich besonders für Familien - die könnten so mehrere hundert Euro pro Jahr sparen, so Wallraf weiter. Aber: Wenn Sie sich für einen Tarifwechsel entscheiden, sollten Sie besser auf Nummer Sicher gehen – und am besten einen Tarif mit kurzer Erstlaufzeit wählen.

Lesen Sie auch: Frau kauft Toilettenpapier auf Amazon - und erlebt Schock ihres Lebens.

jp

Abgezockt: Die schlimmsten Fälle der Verbraucherzentrale

Rubriklistenbild: © Facebook / WDR Markt (Screenshot)

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