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Unerkannt surfen: VPN-Provider im Test

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Mit VPNs lässt sich beim Surfen im Internet die Privatsphäre schützen.
Mit VPNs lässt sich beim Surfen im Internet die Privatsphäre schützen. © AllesBeste

Wer sich im Internet bewegt, der wird meist überwacht. Nicht vom Staat, aber von Unternehmen, die aus dem Sammeln von Daten ein prosperierendes Geschäftsfeld entwickelt haben. Mit VPN-Providern kann man den Datenkraken allerdings ein Schnippchen schlagen.

Mit gespeicherten Daten lassen sich Nutzerprofile anlegen, die nicht nur aussagekräftige Profile der eigenen Persönlichkeit darstellen, sondern auch Entscheidungen vorhersagen und Bedürfnisse wecken können. Zwar wechselt die IP-Adresse und damit die Identifikationsmöglichkeit der meisten Privathaushalte täglich - welche IP-Adresse mit welchem Anschluss wann verknüpft war, müssen die Zugangsprovider allerdings speichern. Wie lange dies geschieht, ist eine rechtliche Grauzone und liegt im Ermessen der Festnetz und Mobilfunkprovider, seitdem die Datenschutzgrundverordnung 2017 auf Eis gelegt wurde.

Um dieser Daten-Sammelwut der Konzerne zu umgehen und die eigene Privatsphäre beim Surfen zu schützen, gibt es sogenannte VPN-Provider. Für ein relativ geringes monatliches Entgelt kann man sich so völlig unerkannt im Internet bewegen, ohne Spuren – und damit persönliche Daten zu hinterlassen. Der Vorteil einer derartigen Verschlüsselung beschränkt sich dabei nicht nur auf den Schutz der Privatsphäre, sondern auch der Zugriff auf Streamingdienste wird so erheblich vereinfacht. So kann man im Ausland auf die Mediatheken von ARD und ZDF zugreifen und umgekehrt in Deutschland Netflix-Serien aus anderen Ländern streamen.

Damit auch der Otto-Normal-Nutzer davon profitieren kann, wurde im Test nicht nur die Qualität des VPN-Providers selbst unter die Lupe genommen, sondern auch, wie gut sich dieser im Alltag nutzen ließ.

VPN-Provider im Test: Welcher überzeugt?

AllesBeste hat in Zusammenarbeit mit der Redaktion 7 VPN-Provider getestet. Der Testsieger heißt Hide.Me und gewährt seinen Nutzern Zugriff auf rund 1.800 VPN-Server, welche auf 72 Standorte weltweit verteilt sind. Die Installation des Providers war innerhalb von drei Klicks abgeschlossen und die Anonymisierung der IP-Adresse funktionierte – wie bei allen Testkandidaten - sehr zuverlässig. Durch die übersichtliche Verbindungsübersicht konnte man beim Surfen stets sehen, über welche IP-Adresse und über welches Land man gerade verbunden ist. Weil Hide.Me zehn Verbindungen gleichzeitig erlaubt, ist der Provider auch für Familien interessant.

Zudem ließ sich mit dem Provider aus dem Ausland auf ARD und ZDF zugreifen. Lediglich die Benutzerfreundlichkeit während des Betriebs gehörte nicht zu den besten im Testfeld, hier musste sich Hide.Me gegenüber den Konkurrenten VyprVPN-Clients und Mullvad geschlagen geben.

Mehr Informationen sowie weitere Empfehlungen finden Sie im Test bei AllesBeste.

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