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„Dann ist aber auch wirklich Feierabend“: Reisewecker-Besitzer werden in ZDF-Show „Bares für Rares“ enttäuscht

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Von: Juliane Gutmann

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Nicht nur Streaming-Dienste, auch Formate wie „Bares für Rares“ locken regelmäßig viele Zuschauer vor die Bildschirme.
Nicht nur Streaming-Dienste, auch Formate wie „Bares für Rares“ locken regelmäßig viele Zuschauer vor die Bildschirme. © Daniel Reinhardt/dpa

Bei „Bares für Rares“ wechseln Antiquitäten, Raritäten und Sammlerstücke den Besitzer. Doch nicht immer kommt es zum perfekten Deal.

Als das Ehepaar Liclair aus Ulmen am Set von „Bares für Rares*“ ankommt, hat es nur ein Ziel: Ein schmucker Reisewecker aus den 60ern soll den Händlern schmackhaft gemacht werden. Die Expertise und auch Moderator Horst Lichter zeigen sich sehr angetan vom Markenprodukt, doch die Preisvorstellung der Besitzer muss vom Sachverständigen nach unten korrigiert werden. Dabei hatte sich das Paar zumindest erhofft, die Reparaturkosten für die Uhr wiederzubekommen.

Werner und Regina Liclair hatten einen Uhrmacher aufgesucht, um die Uhr reparieren zu lassen. Die Rechnung belief sich damals auf stolze 400 Euro. Das Problem: Der Verkaufswert des Reiseweckers liegt weit darunter. So schätzt die Bares-für-Rares-Expertise den Wert des Objekts auf 250 bis 350 Euro. „Dann ist aber auch wirklich Feierabend“, so Kunst- und Antiquitätenhändler Sven Deutschmanek. Dabei war das erklärte Ziel der Liclairs, zumindest den Reparaturpreis zurückzuerhalten.

Antiquitätenhändler Sven Deutschmanek hält einen Reisewecker in Händen, der den Besitzer wechseln soll.
Antiquitätenhändler Sven Deutschmanek hält einen Reisewecker in Händen, der den Besitzer wechseln soll. (Screenshot) © ZDF/Bares für Rares

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„Wollen Sie Ihren Reisewecker an den Daniel verkaufen für 300 Euro?“

Im Händlerraum im Walzwerk in Pulheim angelangt, beginnen die Händler aber sofort damit, für den kleinen Reisewecker der Schweizer Uhrenmanufaktur Jaeger-LeCoultre zu bieten. Es scheint, als ob die Expertise vielleicht doch überboten werden könnte. Doch bei dem Gebot von 300 Euro stellt Händler Wolfgang Pauritsch die alles entscheidende Frage: „Wollen Sie Ihren Reisewecker an den Daniel verkaufen für 300 Euro?“. Die einstimmige Antwort: „Ja, gerne“. Somit ging der Wecker, einst ein Geschenk einer Bekannten an Werner Liclair, in den Besitz von Händler Daniel Meyer über.

Das Paar Liclair hat auch schon einen Plan, was mit den 300 Euro passieren soll. „Mit dem Geld in Höhe von 300 Euro möchten wir gerne mit der ganzen Familie essen gehen und sollte noch etwas übrig bleiben, kommt der Rest in die Reisekasse“. (jg) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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