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Die beliebteste Biersorte in Deutschland ist nach wie vor das Pils mit mehr als 50 Prozent Marktanteil.

Starker Export hilft deutschen Bierbrauern

Weltweit war der Bierdurst 2015 geringer als im Vorjahr. Doch die deutschen Brauer konnten nach Angaben ihres Verbands den Absatz halten. Ein Sportereignis und ein Jubiläum machen ihnen für 2016 Hoffnung.

Berlin - Die Biertrinker im Ausland haben den deutschen Brauern die Bilanz 2015 gerettet. Bis Ende November seien 4,5 Prozent mehr Bier ins Ausland verkauft worden als im Vorjahreszeitraum.

Dies teilte der Deutsche Brauer-Bund am Freitag auf der Grünen Woche in Berlin mit. Dies glich den leichten Rückgang im Inland von 0,2 Prozent aus. Nach vorläufiger Berechnung erreichte der Bierabsatz insgesamt etwa das Niveau des Vorjahres - rund 95 Millionen Hektoliter.

Etwa 85 Prozent der deutschen Produktion wurde im Inland getrunken, 15 Prozent gingen in den Export. Besonders in China und den USA steige die Nachfrage nach deutschen Bieren.

Das stabile Ergebnis sei vor dem Hintergrund eines weltweit zurückgehenden Bierabsatzes im Jahr 2015 zu sehen, sagte Brauerbund-Hauptgeschäftsführer Holger Eichele. In diesem Jahr erhoffe sich die Branche positive Impulse durch die Fußball-Europameisterschaft in Frankreich sowie das 500. Jubiläum des Reinheitsgebots. Es wurde am 23. April 1516 in Ingolstadt verkündet.

Die beliebteste Biersorte in Deutschland ist nach wie vor das Pils mit mehr als 50 Prozent Marktanteil. Die größten Steigerungsraten habe es 2015 beim Hellen und bei den alkoholfreien Sorten gegeben, die laut Brauer-Bund mittlerweile auf fünf Prozent Marktanteil kommen. In Deutschland gibt es zurzeit 1350 Brauereien. Weltweit steht Deutschland hinter China, den USA und Brasilien auf Platz vier der größten Braunationen.

dpa

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