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Lidl und Aldi erhöhen die Preise.

53 Prozent

Schock bei Aldi und Lidl: Saftige Preiserhöhung bei diesen Produkten

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Wetterkapriolen und Ernteausfälle: Äpfel sind dieses Jahr ein Sorgenkind und das macht sich nun sogar bei den Discounter-Preisen bemerkbar.

Schon im Spätsommer war dem Deutschen Bauernverband klar: Die Obsternte fällt so schlecht aus wie schon lange nicht mehr. Dass sich diese Prophezeiung bewahrheitet hat, zeigt sich nun auch in steigenden Verbraucherpreisen. Aldi und Lidl ziehen die Preise für Apfelsaft und Apfelschorle deutlich an.

Preiserhöhungen um bis zu 53 Prozent bei Aldi

Bei Aldi Nord und Aldi Süd greifen die Erhöhungen laut Businessinsider zum 1. Dezember: Ein Liter des günstigsten Apfelsaftes kostet jetzt 79 statt 59 Cent. Das entspricht einem Anstieg um fast 34 Prozent. Noch stärker schießt der Preis für Apfelschorle in die Höhe. Die 1,5 Literflasche in der untersten Preislage kostet nun 75 statt 49 Cent. Das sind 53 Prozent mehr. Ein Liter Apfel Direktsaft wird bei Aldi Nord um mehr als 16 Prozent teurer: vorher 85, jetzt 99 Cent.

Warum ist Butter so teuer geworden?

Auch Konkurrent Lidl wird teurer

Der Rivale Lidl kündigte ebenfalls am Freitag an, seine Preise für Apfelsaft anzupassen. Hier wird am 4. Dezember erhöht. Die Preissteigerungen beim Liter Apfelschorle sowie beim Liter Apfelsaft naturtrüb orientieren sich an Aldi. Der Preis für 1,5 Liter Apfelsaft erhöht sich bei Lidl von 88 Cent auf 1,19 Euro, eine Steigerung von 35 Prozent.

Eine gute Nachricht gibt es aber: Beim Apfelmus nehmen beide Discounter keine Preisveränderung vor.

Warum sind die Preise für Äpfel so hoch?

Als mitten in die Obstblüte im April der Frost über die großen Anbaugebiete hereinbrach, sahen alle Bauern, die keine sogenannten Frostschutzbegrenzungen haben, in die Röhre. Frostschutzbegrenzungen sind zum Beispiel Windmaschinen, die warme Luft von oben nach unten an die Pflanzen transportieren, aber "leider haben die wenigsten Betriebe Frostschutz. Deshalb sind wirklich große Schäden entstanden und fast alle Obstbaumsorten betroffen," so Peter Muß, stellvertretender Geschäftsführer des Provinzialverbandes Rheinischer Obst- und Gemüsebauern gegenüber rp-online.

Die Apfelernte war so stark von den Wetterkapriolen betroffen, dass mancherorts nur etwas mehr als die Hälfte der Ernte des Vorjahres eingebracht werden konnte. Regional gab es sogar Totalausfälle. Da es europaweit in vielen Ländern Frostschäden gab, kann das knappe Angebot aus Deutschland nur teilweise aufgefangen werden. Ein Glück im Unglück ist, dass die Ernteausfälle in Polen und Frankreich nicht ganz so massiv ausgefallen sind. Die Preissteigerungen wären sonst wohl noch viel höher ausgefallen: "Die Äpfel kosten fast das Dreifache für die Verarbeitung, was sie das letzte Jahr gekostet haben", sagte Geschäftsführer Klaus Heitlinger vom Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie im Oktober gegenüber Businessinsider.

Auch die Weinernte ist dieses Jahr ein Wetteropfer.

ante

Von Braeburn bis Boskoop: Kochen und Backen mit Äpfeln

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