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Ein frisch gebackener Lebkuchen, wie herrlich. Foto: Daniel Karmann

Apfelstück hält Zimtsterne und Lebkuchen länger frisch

Schon im November fangen viele an, Plätzchen zu backen. Schließlich sind das kleine Kunstwerke, deren Fertigung Zeit braucht. Um die Leckereien länger frisch zu halten, gibt es einen Trick.

Bonn (dpa/tmn) - Die Vorweihnachtszeit ist auch Plätzchenzeit. Und oft sollen diese auch noch mehrere Wochen aufbewahrt werden. Damit alles frisch und lecker bleibt, sollte man sie nicht einfach auf einem Teller ins Wohnzimmer legen, sondern gut verschlossen in Plastikdosen aufbewahren.

Die Initiative Zu gut für die Tonne empfiehlt, bei Zimtsternen und Lebkuchen ein Stück Apfel mit in die Dose zu legen. So bleibe das Gebäck länger saftig, da der Apfel Feuchtigkeit abgibt. Wer einen Stollen aufbewahren möchte, wickelt ihn in ein Leintuch und legt ihn so in eine Dose. Auch dieser Trick hilft, dass er länger weich und saftig bleibt.

Nürnberger Lebkuchen

Geschichte des Lebkuchen

Lebkuchen gilt heute als das klassische Weihnachtsgebäck und ist in vielen Ländern bekannt. Es gibt ihn in zahlreichen Variationen. Schon in der Antike aßen die Menschen gerne mit Honig gesüßte Kuchen. In Deutschland wurden sie seit etwa dem 12. Jahrhundert von Lebküchnern oder Lebzeltern genannten Bäckern hergestellt. Das Gebäck war vor allem in Klöstern beliebt, weil es als Heil- und Arzneimittel galt und deshalb auch in der Fastenzeit vor Weihnachten verzehrt werden durfte.

In den Klöstern kam man auch auf die Idee, die Teigmasse auf Oblaten zu streichen. Das älteste, schriftlich überlieferte Rezept stammt aus dem 16. Jahrhundert. Ein weit bekanntes Zentrum für die Herstellung von Oblaten-Lebkuchen ist seit dem Mittelalter Nürnberg. Das Umland war ideal für die Bienenzucht und der Rohstoff Honig leicht zu bekommen. Die Gewürze für das auch Pfefferkuchen genannte Gebäck kamen über Handelswege in die Stadt.

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