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Basilikumblätter sollten mit einer Schere oder einem scharfen Messer abgeschnitten werden. Foto: Andrea Warnecke

Frisch und knackig

Basilikum schneiden statt zupfen

Basilikum verhält sich mimosenhaft. Oftmals geht die Kräuterpflanze schon nach ein paar Tagen ein. Woran liegt das? Das Bundeszentrum für Ernährung gibt Tipps zur richtigen Pflege.

Bonn (dpa/tmn) - Im Supermarkt sah das Basilikum-Töpchen noch frisch und knackig aus - doch schon nach wenigen Tagen lässt es zu Hause die Blätter hängen. Ein möglicher Grund dafür ist das wahllose Zupfen einzelner Blätter.

Wer länger etwas von dem Küchenkraut haben will, sollte die Stängel mit einem scharfen Messer oder einer Schere abschneiden, empfiehlt das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE).

Zuerst sollten man immer die größten Blätter der obersten Triebe bis zu den nächsten Blattachseln verwenden. So können neue Triebe nachwachsen. Optimaler Erntezeitpunkt sei der sonnige Morgen. Zudem raten die Ernährungsexperten, die durchsichtige Plastikhülle ums Töpfchen zu Hause nicht komplett zu entfernen, sondern täglich um einen Zentimeter zu kürzen. So kann sich die Mimose unter den Küchenkräutern langsam an die neue Umgebung gewöhnen.

Basilikum braucht täglich Wasser, aber nur geringe Mengen - Staunässe mag er nicht. Das typisch pfeffrig-süße Aroma lässt sich für wenige Tage erhalten, indem man die Blätter mit Stängel in eine mit feuchtem Küchenpapier ausgelegte Frischebox in den Kühlschrank legt.

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