Verbrennen ausnahmsweise erlaubt: den Baskischen Käsekuchen sollten Sie unbedingt ausprobieren!
+
Verbrennen ausnahmsweise erlaubt: den Baskischen Käsekuchen sollten Sie unbedingt ausprobieren!

Der cremigste Kuchen

Bei diesem Rezept dürfen Sie den Käsekuchen anbrennen lassen: Basque Burnt Cheesecake

  • Maria Dirschauer
    vonMaria Dirschauer
    schließen

Sieht verbrannt aus, schmeckt aber fantastisch: Baskischer Käsekuchen ohne Boden. Das Rezept für den „Basque Burnt Cheesecake“ sollten Sie unbedingt nachbacken!

Käsekuchen mag eigentlich jeder. Von New York Cheesecake über klassischen Käsekuchen mit oder ohne Boden: Die Variationen-Vielfalt der Rezepte ist groß. Doch jetzt gibt es einen neuen Trend: verbrannter Käsekuchen. Was erst mal komisch klingt, ist der „Basque Burnt Cheesecake“, also ein typischer Käsekuchen aus dem Baskenland, der auch als San Sebastián Cheesecake bekannt ist. Der Käsekuchen wird sehr heiß gebacken, sodass sich oben eine dunkle, fast verbrannte, aber lecker karamellisierte Schicht bildet. Sie brauchen nur wenige Zutaten und heraus kommt ein leckerer, unglaublich cremiger und fluffiger Kuchengenuss (ohne Boden!), den Sie sich nicht entgehen lassen sollten.

Backen Sie auch: Der Star unter den Käsekuchen-Rezepten: Diesen Tränenkuchen müssen Sie probieren.

Rezept für Baskischen Käsekuchen: Diese Zutaten benötigen Sie

Zutaten für eine Springform (24 cm):

  • 1060 g Frischkäse (Doppelrahmstufe), Zimmertemperatur
  • 200 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Zimt
  • Abrieb einer ½ Bio-Zitrone
  • 6 Eier (L), Zimmertemperatur
  • 1/2 TL Salz
  • 50 g Mehl (Type 405)
  • 250 ml Sahne (am besten mit hohem Fettanteil), Zimmertemperatur

Auch lecker: Kuchen zum Frühstück? Mit diesem gesunden Rezept ist das erlaubt.

Beispielbild – nicht das tatsächliche Rezeptbild.

Leckeres Rezept: So backen Sie den Baskischen Käsekuchen

  1. Heizen Sie den Backofen auf 230 °C Ober-/Unterhitze vor.
  2. Legen Sie die Springform komplett mit Backpapier aus, nutzen Sie dafür gerne zwei bis drei Blätter, sodass das Papier über den Rand hinausragt. Tipp: Befeuchten Sie die Springform innen zuerst mit etwas Wasser, dann hält das Backpapier besser.
  3. Geben Sie den Frischkäse mit dem Zucker, Vanillezucker, Zimt und Zitronenabrieb in eine Schüssel und rühren Sie alles in der Küchenmaschine oder mit dem Handrührgerät glatt.
  4. Jetzt geben Sie die Eier und das Salz dazu und rühren diese unter. Sieben Sie das Mehl hinein und heben Sie es vorsichtig unter. Zum Schluss kommt noch die Sahne hinzu und wird ebenfalls untergerührt.
  5. Nun füllen Sie einfach den Teig in die vorbereitete Springform und streichen ihn glatt.
  6. Backen Sie den Baskischen Käsekuchen zunächst für 30 Minuten im Ofen. Die Oberseite sollte dunkel, aber nicht zu schwarz werden.
  7. Dann stellen Sie die Hitze auf 200 °C herunter und backen den Kuchen für 15 Minuten weiter. Das Ziel: Die Ränder des Kuchens sollten fest sein, aber die Mitte noch etwas wackeln, wenn man an der Form rüttelt.
  8. Holen Sie den Baskischen Käsekuchen aus dem Ofen und lassen Sie ihn zunächst etwas in der Form abkühlen. Dabei wird er wieder in sich zusammenfallen, das ist gewollt.
  9. Dann lösen Sie den Käsekuchen aus der Form und stellen ihn mitsamt Backpapier zum vollständigen Abkühlen auf ein Kuchengitter. Zum Servieren lösen Sie den Kuchen vom Backpapier und schneiden ihn in Stücke.

Video: Auch lecker – Blätterteigzöpfe mit Vanillepudding und Beeren

Der San Sebastián Käsekuchen schmeckt genau so schon hervorragend, Sie können ihn aber auch zusätzlich mit Beeren, Puderzucker oder einer Karamellsauce dekorieren. Viel Spaß beim Nachmachen und Käsekuchen verbrennen lassen – das ist hier ausnahmsweise erwünscht! (mad)

Sie möchten keine Rezepte und Tipps rund ums Kochen und Backen mehr verpassen?

Hier können Sie unseren Rezepte-Newsletter abonnieren.

Weiterbacken: Vegan backen kann so einfach und lecker sein: Dieser Käsekuchen ist der beste Beweis.

Diese Lebensmittel dürfen Sie nach dem Auftauen nicht wieder einfrieren

Tiefkühlpizza mit Mozzarella.
Fischstäbchen mit Kartoffelbrei und Salat.
Aufgebackene Brötchen auf einem Backrost.
Tiefkühlgemüse mit Packung.
Diese Lebensmittel dürfen Sie nach dem Auftauen nicht wieder einfrieren

Auch interessant

Mehr zum Thema

Kommentare