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In Restaurants isst man besser als bei Fast-Food-Ketten? Das gilt nicht für alle Gäste.

Studie enthüllt

Beschämend: In dieser Kategorie sind Restaurants in Deutschland schlechter als McDonald's

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Fast Food gilt als ungesund und ein Essen in einer herkömmlichen deutschen Wirtschaft sollte doch viel besser sein? Ein Test belegt nun leider das Gegenteil.

Schon lange geht es nicht mehr nur um Burger und Pommes und das Angebot von Fast-Food-Ketten wie McDonald's und Burger King ist mittlerweile vielfältig.

Dennoch gehen viele davon aus, dass das Essen in einem regulären Restaurant höherwertiger ist. Wie Heidelberger Forscher nun herausgefunden haben wollen, gilt das zumindest im Bereich Kindermenü nicht.

500 Restaurants unter die Lupe genommen - mit erschreckenden Ergebnissen

Im Rahmen einer Studie der Universität Heidelberg haben die Forscher Speisekarten von 500 deutschen Restaurants untersucht und dokumentiert, was als Kinderessen angeboten wird. Dabei konnten sie den Eindruck bestätigen, den viele Eltern teilen: "Acht von zehn Gerichten beschränkten sich auf ungesunde Speisen", berichtet Sven Schneider gegenüber dem Nachrichtenportal Focus.

Die Heidelberger Forscher fanden heraus, "dass das Angebot in deutschen Restaurants schlechter war als bei der amerikanischen Systemgastronomie, also bei Kentucky Fried Chicken, McDonalds oder Wendy's", erläutert Schneider die Ergebnisse der Studie, die bisher noch nicht in einem begutachteten Fachmagazin veröffentlich wurde. Im Happy Meal von McDonald's wird beispielsweise auch ein Salat und geschnittener Apfel angeboten, im King Jr. Meal findet sich zumindest noch Obst. Ein kleiner, aber entscheidender Vorteil.

Weiterlesen: Restaurant bietet Gratisessen für Kinder, wenn sich die Eltern an eine einfache Regel halten.

Ungesund, fettig, eintönig

1877 Kindergerichte wurden anhand von elf Kriterien bewertet, die an die empfohlenen Standards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung angelehnt sind. Enthält das Gericht Vollkornprodukte, ausreichend Gemüse oder gar einen Salat? Ist Rohkost im Angebot oder Obst? Welches Fleisch wird verwendet? Anhand solcher Fragen wurden die Kindermenüs untersucht und bewertet. Dabei ergab sich ein düsteres Bild. Rund ein Viertel der Speisen habe kein einziges Kriterium erfüllt: "Über 50 Prozent aller Gerichte enthielten Pommes oder eine andere Form frittierter Kartoffeln", melden die Forscher. Das eintönige Angebot beschränkte sich in 80 Prozent der Fälle auf:

  • Pommes frites
  • Chicken Nuggets mit Pommes frites
  • Wurst mit Pommes frites
  • Nudeln mit Soße
  • panierten und frittierten Fisch
  • fettreiche südosteuropäische Fleischgerichte
  • Süßspeisen als Hauptspeise
  • Burger

Gesunde Alternativen wie Ofenkartoffeln mit Kräuterquark oder Putengeschnetzeltes mit Gemüsereis gab es zwar auch, allerdings nur vereinzelt. Nach Vollkornprodukten suchten die Forscher allerdings vergebens.

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Lesen Sie auch: Restaurant auf Rügen will abends kinderfrei bleiben – trotz Beschimpfungen und Morddrohungen.

ante

Die größten Fast-Food-Ketten der Welt: Platz eins überrascht

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