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Ist das Wasser beim Reinigen von Bienenwachstüchern zu heiß, schmilzt die Wachschicht und Keime können eindringen. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn

Schmelzgefahr

Bienenwachstücher nur lauwarm reinigen

Wachsgetränkte Tücher aus Baumwollstoff sollen Müll vermeiden. Zum abdecken von Lebensmitteln ist das meist kein Problem. Wer aber Fisch oder Fleisch darin einwickelt, muss einiges beachten.

München (dpa/tmn) - Wer zur Müllvermeidung wiederverwendbare Bienenwachstücher statt Alu- oder Frischhaltefolie benutzt, um Lebensmittel einzuwickeln oder Speisen abzudecken, sollte die Tücher nur mit lauwarmem Wasser reinigen. Darauf weist die Verbraucherzentrale Bayern hin.

Heißes Wasser würde die Wachsschicht zum Schmelzen bringen. Das kann zum Hygienerisiko werden, wenn die Tücher Kontakt mit keimbelasteten Lebensmitteln haben. "Für rohes Fleisch und Fisch sind Bienenwachstücher daher ungeeignet", erklärt Ernährungsexpertin Andrea Danitschek.

Für den Kontakt mit Lebensmitteln müssten Stoff und Wachs frei von Pestizidrückständen sein. Bei gefärbten Stoffen dürften keine unerwünschten Substanzen aus der Farbe ins Lebensmittel übergehen. Im Zweifelsfall sollte man die Tücher nur zum Abdecken offener Gefäße verwenden. Das gelte vor allem für selbst gebastelte Tücher, für die im Internet zahlreiche Anleitungen zu finden sind, warnen die Verbraucherschützer.

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