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Ein Tablett voller Schmankerl: Kellner Philippe bringt sie im Max-Emanuel-Biergarten zu den Gästen.

Sommerzeit ist Biergartenzeit

Biergärten in München: Charmanter Innenhof im Univiertel

Der Biergarten der Max-Emanuel-Brauerei bietet eine „Happy Hour“ – und ist nicht nur bei Studenten beliebt. Und wie es so ist, zieht es einen meist in die Gärten im eigenen Umfeld oder in die großen Biergärten dieser Stadt. Wir stellen in einer Serie kleinere nette Biergärten vor.

Zugegeben, an gastronomischen Angeboten mangelt es in der Maxvorstadt nicht. Vor allem in Laufnähe der Universität findet man an jeder Ecke ein kleines Café, ein einladendes Restaurant oder eine lauschige Bar. Aber jetzt im Sommer möchte man das schöne Wetter am liebsten im Freien genießen. Wie gut, dass es im Herzen des Viertels den kleinen Biergarten der Max-Emanuel-Brauerei gibt, von den Münchnern meist nur „Max E“ genannt.

Prost! Biergarten-Gäste bei einer gemütlichen Brotzeit.

Nur kennen muss man ihn. Denn wer nicht weiß, dass sich im Innenhof des Häuserblocks an der Adalberstraße ein Biergarten versteckt, der muss wohl erst etwas suchen. Der Eingang befindet sich nämlich nicht an der Adalbertstraße, sondern ums Eck an der Nordendstraße. Der Biergarten gehört zum Wirtshaus der Max-Emanuel-Brauerei. Hat man den Eingang einmal gefunden, steht man auch schon mitten in der grünen Oase. Die großen Kastanienbäume spenden an heißen Sommertagen Schatten. Nur auf die Holz-Terrasse scheint direkt die Sonne. Auf dem Geländer stehen bunt bepflanzte Blumenkästen, darunter liegt gestapeltes Holz – der Biergarten hat rustikalen Charme.

Rustikaler Charme: Blumen und Holz auf der Terrasse.

Platz gibt es für rund 700 Gäste, in der Hälfte des Biergartens gilt Selbstbedienung. Hier kann man ganz nach bairischer Biergartentradition seine Brotzeit selbst mitbringen. Für Kurzentschlossene oder Küchenfaule gibt es selbstverständlich auch ein Brotzeitstandl, das die Gäste mit Obatztem, Leberkas, Kartoffelsalat und mehr versorgt. Im bedienten Bereich kann man aus einer Karte zwischen bayerischen Brotzeitschmankerln, deftigen Hauptgerichten, Salaten und Nachspeisen wählen. Zudem gibt es spezielle Tagesgerichte zu Aktionspreisen. Ausgeschenkt werden Löwenbräu und Franziskaner-Weißbier. Bis 18 Uhr gibt es auch Halbe, danach nur noch Massen.

Ungewöhnlich: die tägliche „Happy-Hour fürs Bier“, die das MaxE seinen Gästen bietet. Zwei Stunden lang gibt es dann die Halbe für nur 2,20 Euro, die Mass kostet 4,40 Euro. Das lockt nicht nur die Studenten an, sondern auch Münchner, die in gemütlicher Atmosphäre günstig ein Bier genießen wollen. So günstig kommt man, zumal in München, anderswo nicht an die Mass. Von April bis Oktober geht das von 16 bis 18 Uhr, von November bis März von 17 bis 18 Uhr. Die Happy-Hour gilt für den bedienten und den Selbstbedienungs-Bereich gleichermaßen.

Für den Biergenuss in der Gruppe hält das „Max E“ noch ein besonderes Schmankerl bereit. Unter dem Motto „Zapf Dir’s“ gibt es seit dem Jahr 2000 einen Tisch für bis zu 20 Personen, an dem man seine Mass aus einem Fass selbst zapfen kann. So ein Tisch steht sowohl im Lokal selbst, als auch im bedienten Bereich des Biergartens. Mindestabnahme sind 15 Liter, die genaue Menge wird mit Hilfe eines sichtbaren Zählers anschließend abgerechnet. Genau das Richtige für eine Feier mit Kollegen oder Freunden.

Ein wenig Geduld sollten die Gäste mitbringen, wenn sie sich im Selbstbedienungsbereich niederlassen. Da nämlich muss man sich dreimal anstellen: erst an der Bierkasse, dann an der Schänke und am Brotzeitstandl. Das kann bei starkem Andrang durchaus auch einmal länger dauern.

Von Lisa-Marie Birnbeck

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