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In Starbucks-Getränken wurden gefährliche Bakterien entdeckt.

Besorgniserregende Entdeckungen

Forscher finden Fäkalbakterien in Starbucks-Getränken

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Der britische TV-Sender BBC untersuchte drei große Gastronomieketten – unter anderem Starbucks – und entdeckte in getesteten Kaffees Fäkalbakterien.

Diese Nachricht sorgt für Aufregung: Der britische TV-Sender BBC testete für die Verbrauchersendung "Watchdogs" drei verschiedene Gastronomieketten. Dazu gehören Costa und Café Nero, die hauptsächlich in Großbritannien mit Filialen vertreten sind sowie Starbucks, welches international bekannt ist.

Alle drei Ketten wiesen Mängel auf, doch bei Starbucks wurden in drei von zehn getesteten Kaffees sogenannte Fäkalcoliforme entdeckt. Bei Café Nero waren gleich sieben aus zehn Getränken mit Fäkalbakterien verunreinigt. Genauer genommen handelte es sich bei den auffälligen Produkten um Getränke, die Eis enthielten.

Fäkalbakterien in Kaffees: Besonders gefährlich bei Immunschwäche

Die gefundenen Bakterien sind laut Tony Lewis vom Chartered Institute of Enviromental Health "opportunistische Erreger" und somit Auslöser vieler Krankheiten. Besonders Menschen mit einem schwachen Immunsystem wären für diese Bakterien anfällig, da sie sehr überlebensfähig sind. Deshalb hätten sie in den Filialen nichts zu suchen – und schon gar nicht in solch hohen Zahlen.

Bakterien im Kaffee: Starbucks will Untersuchungen anstellen

Starbucks erklärte, die Hygiene in seinen Geschäften "sehr ernst" zu nehmen und nun selbst einige Untersuchungen anzustellen. Das Online-Portal Business Insider fragte auch bei Starbucks Deutschland an und eine Sprecherin teilte mit, dass auch hierzulande die Sicherheit der Gäste und Partner "an vorderster Stelle" stehen würden. Deshalb würde der Konzern "im Rahmen unserer Sorgfaltspflicht das Eis und Wasser in unseren Coffee Houses nach der deutschen Trinkwasserverordnung" unter die Lupe nehmen.

Außerdem würde die Qualität des Wassers auch regelmäßig von dem akkreditierten Labor DTM untersucht und Eismaschinen von Fachfirmen gewartet werden: "So wie es die nationalen Vorschriften verlangen", erklärte die Sprecherin.

In England wollen nun auch die Verantwortlichen von Café Nero und Costa die Hygiene und den Umgang mit den Eismaschinen in ihren Geschäften genauer untersuchen.

Ein Eiskaffee von Starbucks, der für Gesprächsstoff sorgte, war der Einhorn-Frappuccino.

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Von Franziska Kaindl

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