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Brokkoli und Blumenkohl: Deshalb mögen viele Kinder das Gemüse nicht

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Eine Kinderhand hält einen Brokkoli (Symbolbild).
Brokkoli ist zwar sehr gesund, schmeckt aber nicht jedem (Symbolbild). © Estefania Torres/Imago

Brokkoli und Blumenkohl sind zwar sehr gesund, doch nur wenige Kinder essen das Gemüse auch gerne. Doch warum ist das so?

München – Bei Gemüse wie Brokkoli und Blumenkohl sträubt sich nicht nur so manches Kind. Auch viele Erwachsene mögen den Geschmack bestimmter Kohlsorten nur ungern. Aber warum ist das so? Forscher aus Australien haben nun untersucht, warum einige Gemüsesorten aus dem heimischen Garten bei den Kleinen besonders unbeliebt sind.
Warum für Eltern trotzdem Hoffnung besteht und welche Brokkoli-Rezepte dabei helfen, verrät 24garten.de*.

Viele Kinder scheinen eine besondere Abneigung gegen die meisten Kohlsorten zu haben. Was dahinter steckt, hat nun ein australisches Forscherteam untersucht. Das Ergebnis: Schon der erste Bissen beim Essen von Kohl ist entscheidend. Denn gelangt das Gemüse in den Mund, scheinen im Speichel aktive Bakterien schwefelhaltige Verbindungen zu erzeugen. Diese schwefelhaltigen Abbauprodukte sind zwar sehr gesund, verleihen dem Gemüse aber auch einen bitteren Geschmack, wie die Wissenschaftler im „Journal of Agricultural and Food Chemistry“ berichten. Eine hohe Konzentration der Abbauprodukte führt laut den Experten dazu, dass Kinder Kohl häufig nicht mögen. Erwachsene scheinen sich dagegen mit der Zeit an den Geschmack zu gewöhnen. *24garten.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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