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Spanien, wir kommen: Franziska und Bob Lalic auf der Treppe zur Empore der Cordobar.

Cordobar im Glockenbachviertel

Ein Wirtshaus auf Spanisch

München - Die Cordobar im Münchner Glockenbachviertel ist ein auf Spanisch gestaltetet Wirtshaus. Wir werfen eine genauerern Blick auf das Lokal.

Eigens aus Spanien importierte Fliesen, stimmungsvolle Bilder – Ferdinand Schmid, die Eminenz der Edith-Haberland-Wagner Stiftung, hat sich wieder mal mächtig ins Zeug gelegt und diesmal ein Wirtshaus auf Spanisch gestaltet. Die Cordobar liegt im Gebäude neu eröffneten Studentenwohnheims der Stiftung, die auch die größten Anteile der Augustiner Brauerei hält. Und so schließt sich der Kreis, und das ohne Widersprüche, denn die Spanier trinken ebenfalls gerne Bier.

Cordobar

Ickstattstr. 1a/ Ecke Klenzestr.

Tel. 089/60 32 02 Mo. bis Fr. ab 11 Uhr Sa./So. ab 17 Uhr

Betreiber Bob Lalic und Klaus Wagner, langjährige Betreiber des Zest (Adalbertstraße), haben für die Küche spanische Köche engagiert, die dem Team zeigten, wie’s geht. Da gibt es zunächst eine Abteilung mit klassischer Menüfolge: Das Dutzend Gerichte reicht von Suppen (ab 4,40 Euro) bis zu Entrecôte vom argentinischen Rind (250 g 20,90 Euro).

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Mit sicherer Handschrift eingerichtet: der Gastraum.

Doch der Renner sind zwei Dutzend kalte und warme Tapas-Varianten. Die Häppchen werden in Spanien traditionell im Stehen an der Bar verzehrt, hier eben an Wirtshaustischen. Die Auswahl reicht von gesalzenen Mandeln (1,90 Euro) über kleine gegrillte Paprikaschoten (3,90 Euro) und Boquerones (Sardellen, 4,20 Euro) bis zum Rinderfilet, mit 8,90 Euro die teuerste Tapa. Eine echte Spezialität ist der von Hand geschnittene Jamon Serrano Basatxerri Gran Reserva (6,90 Euro). Der Schinken vom freilaufenden Schwein reift stattliche 36 Monate.

Zu alldem passt das Augustiner ausgezeichnet (0,5 l 3,50 Euro), offene Weine starten bei 4,40 Euro für 0,2 l vom roten Hauswein aus Navarra; ebenso stilecht sind der Rioja (0,2 l 6,50 Euro) oder ein Fino Sherry (5 cl 4,50 Euro).

tz

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