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Nur die Hälfte der Gäste, Maskenpflicht? So soll der Gastronomie-Neustart aussehen

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Von: Anne Tessin

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In den USA bedienen Kellner bereits mit Mundschutz - eine Option für Deutschland?
In den USA bedienen Kellner bereits mit Mundschutz - eine Option für Deutschland? © picture alliance/dpa/Chris O'meara

Keine Gäste, kein Umsatz - für die Gastronomiebranche waren es harte Wochen. Einige Bundesländer haben Lockerungen angekündigt, aber wie sehen die Regeln aus?

Die Lage des Gastgewerbes ist besorgniserregend. Die Zwangsschließungen der letzten Wochen haben den Gastronomen massiv zugesetzt und der Lieferdienst, den einige übergangsweise anbieten, kann nur einen Teil der Umsatzausfälle auffangen. 

Kein Wunder also, dass die Branche einen sofortigen Exit-Plan fordert, der nun in einigen Bundesländern Gestalt annimmt. Am 6. Mai soll über das weitere Vorgehen einer schrittweisen Öffnung von Gastronomieangeboten diskutiert werden. Aber schon jetzt haben Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern angekündigt, Cafés, Restaurants, Gaststätten und Biergärten wieder öffnen zu wollen.

Niedersachsen will ab 11. Mai starten, Mecklenburg-Vorpommern sogar schon ab 9. Mai. Selbst Bayern, in dem nur bisher nur zögerlich über Lockerungen gesprochen wurde, legt einen Exit-Plan für alle Bereiche, also auch die Gastronomie, vor*.

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So soll der Neustart in der Gastronomie gelingen

Wie vor dem Coronavirus wird der Betrieb jedoch nicht aufgenommen. Es sollen verschärfte Hygienemaßnahmen* und spezielle Regeln gelten. Vorläufige Punkte in Mecklenburg-Vorpommern sind laut "Nordkurier":

Außerdem wird dringend empfohlen mit Name und Anschrift zu reservieren, um bei Infektionen Betroffene besser kontaktieren zu können. Eine Pflicht soll es allerdings nicht geben. Für Bars und Diskotheken gibt es dagegen noch keine guten Neuigkeiten. Sie sollen erst einmal weiter geschlossen bleiben.

In Niedersachsen will man mit einer Gästeauslastung von 50 Prozent die Abstandsregelungen im Innen- und Außenbereich ermöglichen.

Für Bayern hat Ministerpräsident Markus Söder (CSU) folgende Regeln für eine Öffnung der Restaurants ab 25. Mai (bzw. 18. Mai) vorgestellt:

Denkbar ist, dass diese oder ähnliche Regeln auch in den Plänen der anderen Bundesländer umgesetzt werden.

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Rettet diese Maske die Gastronomie?

Auf den ersten Blick eher kurios wirkt dagegen der Vorschlag eines Gastronomen, mit dem er die Branche retten will. Der Betreiber eines griechischen Restaurants präsentiert eine spezielle Maske, die Mund und Nase bedeckt, aber mit einem Reißverschluss geöffnet werden kann, berichtet die Frankfurter Rundschau. So soll das Essen und Trinken ermöglicht werden, während der Infektionsschutz gegen das Coronavirus* gewahrt wird. Unterstützung für seinen Plan erhoffe sich der Erfinder von keiner Geringeren als Angela Merkel. Man kenne sich und sei im Austausch: "Sie soll das mit ihrem Ehemann probieren. Wenn sie sagen, dass es keine schlechte Idee ist und Virologen das bestätigen, kann die Maske verkauft werden", so der Restaurantbesitzer laut Frankfurter Rundschau.

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ante

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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