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Beliebtheit

Die Deutschen und ihre Lust auf Eis: Neun Fakten

Vanille, Schokolade, Stracciatella? Oder doch lieber Erdbeere-Balsamico und Birne mit Parmesan? Geht es um Speiseeis, werden die Kreationen immer exotischer. Neun Dinge, die man wissen sollte.

  1. Dem Wort nach gibt es „Speiseeis“ in Deutschland erst seit Beginn der 1930er Jahre - erstmals geregelt in der „Speiseeisverordnung“. Zuvor war gut 120 Jahre lang von „Gefrorenem“ die Rede.
  2. Der Ursprung liegt vermutlich in China. Schon vor 3000 Jahren sollen dort Milch und Fruchtsäfte gemischt worden sein, um eine Art Speiseeis herzustellen.
  3. Milch, Eier, Zucker und Sahne sind in der Regel die Bestandteile von Milcheis. 70 Prozent Vollmilch verlangt das Lebensmittelrecht.
  4. Mit mehr als 500 Niederlassungen gibt es nirgendwo in Deutschland so viele Eisdielen wie in Berlin. Schwerpunkte gibt es aber auch im Ruhrpott, im Rheinland und in Bayern.
  5. Im Durchschnitt 113 Kugeln verspeiste jeder Deutsche im Jahr 2015, knapp acht Liter.
  6. In Eisdielen und der Gastronomie selbst hergestelltes Speiseeis hat einen Marktanteil von einem Fünftel am deutschen Gesamtkonsum.
  7. Nordeuropäer schlecken besonders gern: Die Norweger zum Beispiel verzehren doppelt so viel Eis wie die Deutschen.
  8. Trotz aller exotischer Varianten: Auf der Beliebtheitsskala der Deutschen liegen 2016 weiterhin die Klassiker vorn - Vanille, Schokolade, Erdbeere.
  9. Zum „Eis des Jahres 2016“ wurde die Sorte Pistazie gekürt. Besonders beliebt sei die Kombination mit Schoko oder Haselnuss, teilte der Verband der italienischen Speiseeishersteller Uniteis mit.

dpa

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