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Reisnudeln schmecken neutral und kommen deshalb vor allem in würzigen Suppen zum Einsatz. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn

Gekocht oder gequollen

Diese asiatischen Nudeln gibt es

Nicht nur die italienische, sondern auch die asiatische Küche ist bekannt für ihre Nudelgerichte. Doch worin unterscheiden sich die Nudelsorten aus Fernost?

Hamburg (dpa/tmn) - In der asiatischen Küche gibt es eine Vielzahl an Suppen: Viele davon haben Nudeln als Einlage. Doch Nudel ist nicht gleich Nudel, wie dieser Überblick der Zeitschrift "Beef" (Ausgabe 05/2018) zeigt:

- Reisnudeln: Sie bestehen zu 100 Prozent aus Reismehl. Hauchfeine Reis-Vermicelli (Haarnudeln) werden getrocknet in Knäueln verkauft. Man teilt sie am besten mit der Schere. Reismehl hat kaum Geschmack, deshalb empfiehlt es sich, die Nudeln in heißer Würzbrühe quellen zu lassen.

- Glasnudeln: Werden aus der Stärke von Mungobohnenkernen hergestellt. Die Nudeln sind im Rohzustand weißlich, gequollen glasig. Man übergießt sie mit kochendem Wasser und lässt sie ziehen, bis sie weich sind.

- Mie: sind klassische Suppennudeln aus Weizenmehl. Sie schmecken nach Getreide und können auch im Wok gebraten werden. Sie quellen ebenfalls in heißem Wasser.

- Ramen: japanische, spaghettidicke Nudeln aus Weizenmehl. In Deutschland gibt es sie fast nur getrocknet zu kaufen. Der Begriff Ramen steht in Asien generell für Nudelsuppen.

- Sobanudeln: sie haben eine grau-bräunliche Farbe und werden aus Buchweizenmehl hergestellt. Sie werden wie klassische Pasta gekocht, schmecken nussig-süßlich.

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