Kartoffeln müssen richtig gelagert werden, sonst werden sie giftig.
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Kartoffeln müssen richtig gelagert werden, sonst werden sie giftig.

Geld sparen, gesund bleiben

Mit diesem einfachen Trick bleiben Kartoffeln viel länger frisch

  • Anne Tessin
    VonAnne Tessin
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Keimende Kartoffeln sollte man nicht mehr essen. Damit Sie in Zukunft weniger Knollen in den Müll schmeißen müssen, befolgen Sie besser diesen Tipp.

Es ist Ihnen sicher auch schon passiert: Sie wollten sich ein paar Kartoffeln kochen oder braten, aber beim Blick in den Sack stellen Sie fest, dass die Knollen bereits angefangen haben, zu keimen.

Keimende Kartoffeln nicht mehr essen

Sobald grüne Triebe aus den "Augen" der Kartoffeln sprießen, müssen Sie vorsichtig sein. Je mehr Triebe zu sehen sind, desto mehr giftiges Solanin enthält die Knolle. Dieser Stoff löst Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen aus. Bei kleinen Kartoffeln dürfen laut Experten nicht mehr als drei bis fünf Keime zu sehen sein, bei handgroßen Kartoffeln nicht mehr als vier bis acht. Die Keime sollten dabei nicht länger als fünf Zentimeter sein.

So verhindern Sie, dass Kartoffeln keimen

Damit Sie in Zukunft keine Kartoffeln mehr wegschmeißen müssen, reicht es, einen einfachen Trick bei der Lagerung anzuwenden. Nehmen Sie die Kartoffeln nach dem Kauf aus dem Netz und füllen Sie sie in einen Jute- oder Leinensack um. Legen Sie nun noch einen Apfel dazu. So verhindern Sie ganz leicht die Bildung von Trieben.

Wenn Sie den Sack nun noch an einen dunklen, kühlen Ort stellen, können Sie die Kartoffeln noch mal länger lagern. Aber auch an hellen Orten funktioniert der Apfel-Trick.

Lesen Sie auch: Deshalb kann schon ein Stück Zucchini Sie ins Krankenhaus bringen.

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So vielseitig anwendbar sind Kartoffelschalen

Kartoffelschalen sollten Sie nicht gleich wegwerfen. Klicken Sie sich durch die Fotostrecke, um zu erfahren, wieso.
Aus Kartoffelschalen können Sie eine der beliebtesten Naschereien zaubern: Chips. Dazu legen Sie sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und lassen etwas pflanzliches Öl darauf tröpfeln. Je nach Vorlieben können Sie die Schalen zusätzlich mit Paprika, Salz oder Chili würzen, bevor Sie für 10 Minuten bei 200 Grad im Ofen knusprig gebacken werden.
Falls Ihr Frittierfett schon etwas streng riecht, geben Sie einfach ein paar saubere Kartoffelschalen hinzu. Nach einigen Minuten werden Sie merken, dass es sauberer wird – dann können Sie die Kartoffelreste wieder herausfischen.
Getrocknete Kartoffelschalen lassen sich hervorragend als Anzündhilfe verwenden: Damit auch wirklich alle Feuchtigkeit aus ihnen entweicht, stellen Sie sie in einer Schale auf die Heizung. So richtig trocken sind sie, wenn sie schön knistern. Dann werden sie einfach in den Ofen zu den restlichen Holzscheiten gelegt.
So vielseitig anwendbar sind Kartoffelschalen

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