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Pfifferlinge putzen ist eine schwierige Aufgabe.

Alltagsfragen

Mit diesem einfachen Trick werden Pfifferlinge ganz schnell sandfrei

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Es ist eine ungeliebte Aufgabe, die selbst gelernte Köche oft nicht zuverlässig meistern. Dabei ist es mit diesem Tipp ganz leicht, Pfifferlinge zu putzen.

Wir sind mitten in der Pfifferling-Saison, aber so gern wir die Waldpilze auch essen, so gefürchtet ist das Gefühl, dabei auf Sand zu beißen. Das Knirschen zwischen den Zähnen verdirbt den ganzen Genuss. Aber das muss nicht sein.

Normalerweise ist das Putzen von Pfifferlingen sehr aufwändig. Mit Küchenkrepp oder Pinselchen kann man ganz schön lange brauchen, um Erde, Blätter und andere Grüße aus dem Wald zu entfernen.

Pfifferlinge putzen: So geht es schnell und einfach

  1. Füllen Sie die Pilze in einen Gefrierbeutel
  2. Geben Sie 1-2 EL Mehl dazu.
  3. Schütteln Sie den Beutel kräftig, bis alle Pilze mit Mehl bestäubt sind. Das Mehl bindet den Sand
  4. Schütten Sie die Pfifferlinge in ein Sieb.
  5. Spülen Sie die Pilze gründlich mit kaltem Wasser ab.
  6. Lassen Sie sie auf Küchenkrepp abtropfen.

Alternative Mischung zum Pfifferlinge putzen: können Sie auch einen Liter Wasser mit 2 EL Mehl mischen, die Pfifferlinge in das Mehl-Wasser geben und gründlich schwenken. Danach die Pilze abspülen und trockentupfen.

Pilze mit Wasser abspülen? Darf man das jetzt doch? Diese Frage klären wir hier.

So lagern Sie Pfifferlinge richtig

Pfifferlinge, oder "Reherl", sollten trocken mit weichem, festen Fleisch sein und nach Aprikosen riechen. Wenn die Pilze braune Stellen haben, sollten Sie sie entsorgen. Frische Pfifferlinge halten sich im Kühlschrank etwa eine Woche. Verpacken Sie sie dazu locker in einer Papiertüte und auf keinen Fall in eine Plastiktüte.

Pfifferlinge einfrieren

Pfifferlinge haben zwischen Juli und Oktober Saison, aber man bekommt die leckeren Pilze das ganze Jahr über getrocknet oder gefroren. Während Champignons sich problemlos einfrieren lassen, können Pfifferlinge nach dem Auftauen leicht bitter schmecken. Es wird deshalb oft empfohlen, die Pilze vor dem Einfrieren zu schmoren. So gelingt es Ihnen aber auch, rohe Pfifferlinge einzufrieren:

  1. Putzen Sie die Pfifferlinge gründlich, schneiden Sie schlechte Stellen weg.
  2. Trocknen Sie die Pilze gut ab.
  3. Breiten Sie die Pfifferlinge auf ein Brett oder ein Backblech aus und beträufeln Sie sie mit Zitronensaft.
  4. Frieren Sie die Pfifferlinge nun schnell durch. (Dieser Zwischenschritt sorgt dafür, dass die Pilze beim Einfrieren nicht aneinanderkleben. Wenn Ihnen das egal ist, können Sie die Pilze direkt in Gefrierbeuteln einfrieren.)
  5. Sobald Die Pilze gefroren sind, können Sie sie in Gefrierbeutel umfüllen.

Selbst gesammelte, frische Pfifferlinge können Sie so bis zu zwölf Monate einfrieren. Gekaufte Pfifferlinge halten sich etwa sechs Monate.

Geschmorte Pfifferlinge frieren Sie so ein:

  1. Pfifferlinge putzen.
  2. Erhitzen Sie Butter in einer Pfanne und garen Sie eine zerkleinerte Knoblauchzehe oder eine Schalotte darin an.
  3. Geben Sie die Pilze dazu und dünsten Sie die Pfifferlinge kurz mit.
  4. Würzen Sie mit Kräutern, z.B. Petersilie, Salz und Pfeffer.
  5. Lassen Sie die Pfifferlinge abkühlen und füllen Sie sie mit dem Bratensatz in Gefrierbeutel

So vorgegarte Pfifferlinge lassen sich bis zu drei Monate einfrieren.

Auch interessant: So frieren Sie frische Kräuter streufähig ein

So bereiten Sie gefrorene Pfifferlinge zu

Wenn Sie die Pfifferlinge eingefroren haben, dann tauen Sie sie vor dem Verzehr auf keinen Fall auf. Geben Sie sie einfach im gefrorenen Zustand in die Pfanne oder den Topf. So bleiben die Aromen erhalten und die Pilze werden nicht matschig.

Hier können Sie Pfifferlinge sammeln

Pfifferlinge sprießen je nach Wetterlage schon ab Juni, in manchen Lagen aber erst ab Spätsommer und im Herbst. Die Pilze sind beliebt, aber leider selten geworden. Sie finden ihn in Laub- und Nadelwäldern, wo er am liebsten in der Nähe von Eichen, Fichten, Kiefern, Buchen und Birken wächst. Achtung: Der Pilz ist geschützt. Sie dürfen also nur für den Eigenbedarf sammeln und sind auf zwei Kilogramm pro Tag und Sammler beschränkt.

Pfifferlinge sind recht leicht zu erkennen. Der Hut hat eine trichterartige Form und der Hutrand ist eingerollt. Sie sind mittelgroß und schwanken farblich zwischen dotter- und ockergelb. Pfifferlinge sollten einen Hutdurchmesser von etwas einem Zentimeter haben, damit Sie sie ernten können. Es besteht Verwechslungsgefahr mit dem Falschen Pfifferling, der schlecht verdaulich ist. Lassen Sie Ihre gesammelten Pilze also vor dem Verzehr von einem Sachverständigen prüfen!

Lesen Sie auch: Darum sollten Sie ab jetzt zum Frühstück Pilze essen.

ante

Vor dem Essen waschen? Bei diesen Lebensmitteln auf keinen Fall!

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Kommentare

PeterRealAntwort
(0)(0)

Ich probiere den wirklich tollen Tip mal mit Knollenblätterpilzen aus und lade Frau Tessin zum Testessen ein.

Die Schwammerl schauen so lecker wie Wiesenchampinions aus und es gibt noch reichlich im Wald von ihnen, da die Feinschmeckerwelt ihren einmaligen Geschmack einfach noch nicht richtig schätzen gelernt hat.

Kapaun
(0)(0)

Okay, ich werde das mit dem Mehl ausprobieren. Obwohl ich ja den "tollen" Tipps im Merkur mittlerweile extrem misstraue, weil sich bislang noch jeder, den ich probiert habe, als Müll erwiesen hat. Aber gut, diesen einen Versuch nochmal ist es wert - für den Fall, dass es diesmal tatsächlich funktioniert.