Sojasoße ist nicht gleich Sojasoße. Werden Sie zum Experten...
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Sojasoße ist nicht gleich Sojasoße. Werden Sie zum Experten...

Guter Tipp

Mit diesem Sojasoßen-Tipp schmecken Gerichte sofort besser

  • Anne Tessin
    vonAnne Tessin
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Sojasoße ist ein vielseitiges und beliebtes Würzmittel, das nicht mehr nur in der asiatischen Küche zum Einsatz kommt. Es gibt allerdings einen Haken...

  • Sojasoße wird zum Würzen, Marinieren und Verfeinern genutzt.
  • Nicht jede Sojasoße eignet sich für jeden Zweck.
  • Das sind die Unterschiede zwischen heller und dunkler Sojasoße.

Im Supermarkt gibt es meist nur eine oder zwei Sorten Sojasoße, aber spätestens, wenn man einen Asia-Laden betritt, wird klar: Es gibt unzählige verschiedene Arten und Hersteller – und diese haben tatsächlich ihre Berechtigung.

Was ist Sojasoße und woraus wird sie gemacht?

Sojasoße ist eine mehr oder weniger dunkle, sehr würzige Flüssigkeit, die aus fermentierten Sojabohnen, Wasser, Salz und oft auch Weizen hergestellt wird. Die Würzsoße hat ihren Siegeszug über die asiatische und schließlich die gesamte Welt wahrscheinlich in China begonnen. Es gibt aber nicht nur chinesische Sojasoße, sondern auch thailändische, philippinische, koreanische, japanische und viele mehr.

Sojasoße ist salzig und wird deshalb häufig anstelle des herkömmlichen Stein- oder Meersalzes* verwendet. Ihr Geschmack wird als würzig, pikant und vollmundig beschrieben. Für diese Kombination gibt es die Bezeichnung "umami", welche als Geschmacksrichtung neben süß, salzig, bitter und sauer existiert. Dieser Geschmack rührt von dem natürlich gebildeten Glutamat* in der Sojasoße her.

Auch interessant: Ohne Zusatzstoffe, ohne Geschmackverstärker – So machen Sie die rote Asia-Soße selber

Helle Sojasoße und dunkle Sojasoße

Lässt sich der Geschmack von Sojasoße allgemein wie oben beschreiben, gibt es doch auch Unterschiede, die Sie kennen sollten. Obwohl Sojasoße generell dunkel und braun aussieht, gibt es "helle" und "dunkle" Varianten. Während die helle Sojasoße dünnflüssiger ist und hauptsächlich salzig schmeckt, ist die dunkle Sojasoße etwas vollmundiger. Sie ist außerdem dickflüssiger und hat ein rundes, süßliches Aroma. Tipp: Verwenden Sie helle Sojasoße für helles Fleisch wie Fisch, Meeresfrüchte und Geflügel und zum Dippen, weil sie auch deutlich weniger färbt als ihre dunkle Schwester. Deshalb eignet sie sich zum Beispiel auch zum Würzen von Rührei*. Die dunkle Sojasoße reift etwas länger, kann Karamell oder Melasse enthalten und eignet sich besonders für dunkles Fleisch, zum Herstellen von Soßen und zum Abschmecken.

Weiterlesen: So machen Sie Frühlingsrollen einfach selbst - sogar den Teig

Falls Sie sich fragen, ob Sie die verschiedenen Sojasoßen auch verbrauchen, wenn Sie sie mal gekauft haben: Die Soßen halten praktisch ewig und müssen auch nicht im Kühlschrank gelagert werden. Sie können sie also ganz in Ruhe verbrauchen. Sparsam eingesetzt bringen sie auch Würze in nicht-asiatische One-Pot- oder Pfannengerichte. Selbst im klassischen Gulasch können Sie Sojasoße zum Würzen verwenden.

Greifen Sie also beim nächsten Mal nicht einfach zu irgendeiner Sojasoße, sondern verwenden Sie die würzige Flüssigkeit wie ein echter Experte. Sie werden mit einem tollen Geschmack belohnt.

Lesen Sie auch: Linsensuppe mal anders - mit roten Linsen im Asia-Style

ante

Darum haben Sie manchmal so einen Heißhunger auf chinesisches Essen

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