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Lecker Trüffel - gibt es auch aus dem eigenen Anbau. Erfahren Sie hier, wie das geht.

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Eigener Trüffel-Anbau: So pflanzen Sie den Edel-Pilz selbst an

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Trüffel wachsen in den Wäldern - warum also nicht auch im heimischen Garten? So können Sie sich Ihren ganz eigenen Edel-Trüffel anbauen.

Stellen Sie sich vor: Trüffel essen, wann immer Sie möchten - und nicht einmal dafür bezahlen müssen! Klingt traumhaft? Ist es auch, muss aber kein Traum bleiben.

Trüffel im Garten anpflanzen

Die einzigen Voraussetzungen für den eigenen Trüffel-Anbau: Ein Garten mit einem kalkhaltigen Boden und einen Baum - der sogenannte "Wirtsbaum" - , an deren Wurzeln sich der Trüffel ansiedeln kann. Am besten sind hier Eiche, Buche und Haselnuss.

Was Sie für den eigenen Trüffel-Anbau benötigen

Zunächst einmal brauchen Sie einen Garten, denn in Blumentöpfen wächst kein Trüffel. Dann benötigen Sie natürlich eine Trüffelpflanze, also die Wurzel eines Baumes, die mit Trüffelsporen versehen wurde.

Kosten: Eine Trüffelpflanze kostet rund 35 bis 140 Euro.

Bester Ort für den Trüffel: Pflanzen Sie den Trüffel nahe eines Eichen-, Buchen- oder Haselnussbaumes.

Beste Pflanzzeit: zwischen Oktober und Dezember beziehungsweise zwischen April und Juni.

Wichtig dabei: Der Boden darf nicht gefroren sein.

"Die Pflanzen sind anspruchslos", sagt Trüffelbaumzüchter Ludger Sproll gegenüber Bild.de. "Nur sollte man das Gras rundherum regelmäßig mähen, damit die Pflanze Licht und Wärme bekommt." Zudem sollte die Pflanze dann regelmäßig ausreichend Wasser bekommen.

Und dann heißt es geduldig sein: Erst nach etwa fünf Jahren sind die Trüffel auf eine Größe von bis zu sieben Zentimeter Durchmesser herangewachsen. Beim "Ernten" sollten Sie vorsichtig sein: Die Trüffel stecken etwa fünfzehn Zentimeter unter der Erde und sollten mit viel Bedacht ausgegraben werden.

Beste Erntezeit: zwischen Juli und März.

Übrigens: Wächst der Trüffel bei Ihnen im Garten erstmal, wird er immer wieder nachwachsen.

Viel Erfolg beim Trüffelpflanzen!

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sca

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