Nach Bayern-Spiel vermisst: 12-Jähriger nach Großfahndung gefunden

Nach Bayern-Spiel vermisst: 12-Jähriger nach Großfahndung gefunden
+
An der Theke sieht Fleisch oft appetitlich aus. Doch nicht immer ist zu erkennen, welche Waren bereits einmal eingefroren waren. Denn nicht in jedem Fall gilt die Kennzeichnungspflicht. Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Eingefroren und aufgetaut? Regeln bei Fleischprodukten

Leipzig (dpa/tmn) - Fleisch mehrmals einfrieren und wieder auftauen - das sollte man vermeiden. Im Handel muss aber nicht immer gekennzeichnet werden, welche Fleischwaren schon einmal eingefroren waren. Für den Verbraucher ist das oft verwirrend.

Ob Fleischprodukte schon einmal eingefroren waren, ist nicht immer erkennbar. So ist der Hinweis "aufgetaut" bei verpackter Ware nur dann verpflichtend, wenn durch das Einfrieren und Auftauen die weitere Verwendung eingeschränkt ist, erläutert die Verbraucherzentrale Sachsen. Das kann etwa den Geschmack, die Sicherheit oder die Beschaffenheit betreffen. Bei einem Produkt wie Butter gibt es keine solche Auswirkungen, deshalb muss auf der Verpackung auch kein Hinweis stehen.

Außerdem bezieht sich diese Kennzeichnungspflicht nur auf das Produkt selbst, so die Verbraucherzentrale. Wird etwa aufgetautes Fleisch anschließend mariniert oder zerkleinert, ist die Angabe nicht mehr notwendig.

Unverpacktes Fleisch, Hackfleisch oder Fleischzubereitungen, die nach der Herstellung gefroren worden sind, dürfen in aufgetautem oder teilweise aufgetautem Zustand nur verkauft werden, wenn über den vorausgegangenen Gefrierprozess informiert wird. Aber: Wird das Fleisch noch weiterverarbeitet, besteht diese Informationspflicht nicht.

Geflügelfleisch - ob verpackt oder an der Theke - darf nie gefroren gewesen sein. Bei Fisch müssen bestimmte Erzeugnisse wie Sushi zum Schutz vor Parasiten mindestens 24 Stunden eingefroren werden. Das müssen Verbraucher nicht zwangsläufig erfahren. Andere Fische werden aus logistischen und nicht aus gesundheitlichen Gründen tiefgefroren transportiert - das muss gekennzeichnet werden.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

An diesen sieben Hinweisen erkennen Sie ein mieses Restaurant
Schlechtes Essen, mieser Service, verdorbener Magen: Dank dieser eindeutigen Signale können Sie schlechte Restaurants ab sofort meiden.
An diesen sieben Hinweisen erkennen Sie ein mieses Restaurant
Grüne Woche präsentiert Lebensmittel aus Aroniabeeren
Puh, wie sauer! Rohe Aroniabeeren schmecken säuerlich-herb. Die Bulgaren verarbeiten sie deshalb zu lecken Speisen weiter.
Grüne Woche präsentiert Lebensmittel aus Aroniabeeren
Bulgarischer Schafskäse wird oft mit Süßem kombiniert
Wer an bulgarisches Essen denkt, dem fällt der typische Schafskäse ein. Interessant ist, dass ihn die Bulgaren sowohl zu herzhaften als auch zu süßen Speisen essen.
Bulgarischer Schafskäse wird oft mit Süßem kombiniert
Kartoffelgratin mit dreierlei Bete von der Grünen Woche
Kontraste machen Appetit. Denn das Auge isst schließlich mit. So ist es eine gute Idee ein Kartoffelgratin mit verschiedenen Beete-Arten aufzupeppen. Das geht so:
Kartoffelgratin mit dreierlei Bete von der Grünen Woche

Kommentare