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Eisdielen sollten nach süßen Genüssen duften.

Jahrelanger Kampf

Eisverkäufer bietet ein Jahr Gratis-Eis - der Grund stinkt zum Himmel

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Eiscreme schmeckt köstlich und wenn sie kostenlos ist, sogar noch besser. Ein Eisdielen-Besitzer machte ein ungewöhnliches Angebot aus blanker Verzweiflung.

Eisdielen riechen nach Milcheis, Waffeln und süßer Versuchung – zumindest sollten sie das tun. Eine Eisdiele in Kanada kämpfte allerdings jahrelang mit einem Duft, der so gar nicht verlockend war.

Gestank plagt Eisverkäufer

Ganze drei Jahre stank es in dem Laden in Calgary nach verfaulten Eiern und Blähungen – die Herkunft dieser Geruchsbelästigung war ein Rätsel. Laut dem Besitzer Sujad Bandali waberte dieser eigentümliche Duft schon bei der Neueröffnung durch das Geschäft. Er rief sogar noch die Feuerwehr, weil er ein gefährliches Gasleck vermutete. Aber es wurde nichts gefunden. Über Jahre wurden immer wieder Handwerker und Experten gerufen, um die Quelle zu lokalisieren, aber nichts geschah.

Mysteriöserweise bemerkten nicht alle den Gestank. Die Hälfte der Angestellten roch nichts und während einige Kunden den Laden rückwärts wieder verließen, genossen andere ihr Eis, ohne eine Miene zu verziehen.

Auch interessant: Das sollten Sie mit Eiscreme nicht machen und so sollte sie nie aussehen

"Preis" als letzter Versuch

In seiner Verzweiflung und pünktlich zum Hochsommer kam Bandali schließlich eine Idee: Er bot demjenigen, der das Geruchs-Geheimnis lösen kann, einen Blizzard (Eiscreme-Spezialität) pro Woche, ein ganzes Jahr lang.

Das Angebot schlug hohe Wellen, unzählige Menschen riefen an, meldeten sich mit Lösungsvorschlägen per Mail, sogar aus dem Ausland gab es Tipps. "Sie hinterließen Sprachnachrichten und Mails. Unser Telefon stand nicht mehr still und wir mussten unsere Bandansage anpassen. Fast hätten wir eine Vollzeitkraft eingestellt, die die Anrufe beantwortet," berichtet Bandali laut percolately.com.

Lesen Sie weiter: Warum heißt es eigentlich Eisdiele? Der Grund ist süß.

Nach drei Jahren endlich die Lösung

Schlussendlich tauchte der örtliche Gasversorger zu der dritten Untersuchung in drei Jahren auf und dieses Mal versuchten sie etwas Neues: Der Mitarbeiter stellte alle Gasverbraucher ab, um zu sehen, ob es nicht doch ein Gasleck geben könnte. Und tatsächlich: In einer Gasleitung in der Decke war ein kleines Loch. Es wurde repariert und zum ersten Mal seit drei Jahren roch es in der Eisdiele nach Milcheis, Waffeln und süßer Versuchung...

Dass der Gasversorger so lange gebraucht hat, um diesen simplen Check durchzuführen, verblüfft viele: "Es hat zwei Jahre [sic] gebraucht, die Gasfirma zu überreden, alles abzuschalten und dann zu schauen, ob noch Gas ausströmt? Das ist irgendwie erstaunlich."

Andere fragen sich, ob der Mitarbeiter des Gasversorgers die Gratis-Eiscreme bekommt:

Verdient hätte die Firma es sicher nicht...

Haben jetzt Lust auf Eiscreme bekommen? Mit diesem einfachen Trick schmilzt Eis auch bei der größten Hitze nicht.

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ante/Glomex

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