Um langweilige Speisen wie Joghurt oder Quark etwas Geschmack zu verleihen, setzen immer mehr Menschen auf Flavor Drops. (Symbolbild)
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Um langweilige Speisen wie Joghurt oder Quark etwas Geschmack zu verleihen, setzen immer mehr Menschen auf Flavor Drops. (Symbolbild)

Kein Fett, kein Zucker, kaum Kalorien

Flavor Drops: Sind die zucker- und fettfreien Geschmackstropfen ungesund?

Aromatropfen werden immer beliebter, um langweilige Speisen wie Joghurt, Shakes oder Soßen aufzupimpen. Aber was steckt eigentlich drin und sind sie schädlich?

Joghurt können Sie nicht mehr sehen, der Kaffee hat auch seinen Reiz verloren? Dagegen sollen sogenannte Flavor Drops helfen. Dabei handelt es sich um Geschmackstropfen – ohne Zucker, Fett oder Kalorien, dafür in Geschmacksrichtungen wie Vanille, Karamell oder Cookie.

Kein Fett, kein Zucker, kaum Kalorien: Wie geht das?

Kann das gesund sein und was steckt eigentlich drin? Das fragte das Fitness-Portal Fitbook den Experten Nicolai Worm. Der Ökotrophologe beschäftigt sich wissenschaftlich mit Ernährung und zweifelt daran, dass Falvor Drops natürliche Zutaten enthalten sollen, wie es einige Hersteller versprechen.

Viel hält der Experten nicht von den Tropfen. Die Aromen und Farbstoffe in den Drops kämen bereits in unzähligen Nahrungsmitteln vor und seien nichts Besonderes. Zudem fragt sich Worm, woher die Kalorien in den Flavor Drops kommen, wenn doch kein Zucker und Fett enthalten sind. Außerdem müsse man durch Stärke, Protein und Chemie eine akzeptable Konsistenz erreichen, so der Experte. Von Natürlichkeit keine Spur.

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Sind Flavor Drops schädlich?

Gesundheitlich bedenklich sind die Flavor Drops aber nicht. Ansonsten hätten die Tropfen in Deutschland keine Zulassung bekommen. Ob man die Tropfen braucht, ist eine andere Frage, auf die Worm eine klare Antwort hat: "Kein Mensch braucht das Zeug, und niemand wird damit gesünder", zitiert ihn Fitbook.

Welche Zutaten sind in Flavor Drops?

Wirklich viele Inhaltsstoffe enthalten Flavor Drops nicht. In der Regel sind das Wasser, Aroma und das Süßungsmittel Sucralose sowie Farb- und Konservierungsstoffe. Sucralose steht dabei im Verdacht, Diabetes zu begünstigen, wie bereits die "Ärztezeitung" im Jahr 2014 berichtete.

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