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Oregano wird am besten mit Beginn der Blüte geernet. Dann sind die Blätter am würzigsten. Foto: Andrea Warnecke

Frisch oder getrocknet: Oregano schmeckt sehr aromatisch

Oregano verleiht mediterranen Gerichten ihre typisch pikante Würze. Pflanzt man ihn im eigenen Garten oder auf dem Balkon an, sollte er nicht vor der Blütezeit im Juni geerntet werden.

Bonn (dpa/tmn) - Auch wenn die Blätter im Kräuterbeet schon saftig aussehen: Oregano wird am besten erst vom Juni an geerntet - und zwar mit Beginn der Blütezeit. Dann sind die Blätter besonders würzig, erklärt der Verbraucherinformationsdienst aid.

Geschnitten werden die blühenden Triebe etwa handhoch über dem Boden. Bereits jetzt im Frühling sollten Hobbygärtner aber alte Triebe dicht über dem Boden abschneiden und entfernen. Das fördert den Austrieb der Pflanze.

Oregano blüht bis etwa September. Die Ernte lässt sich auch danach noch sehr gut getrocknet verwenden. In diesem Zustand hat sich die Würzkraft sogar um bis auf das Zehnfache verstärkt. Zum Trocknen werden die Triebe zum Strauß gebunden und kopfüber an einen luftigen Ort gehängt.

Die Pflanze mit botanischem Namen Origanum vulgare wird rund 60 Zentimeter hoch und mag sonnige Standorte im Garten. An einem warmen und sonnigen Platz intensiviert sich auch ihr Aroma. Gut ist ein nicht zu feuchter, wasserdurchlässiger und leichter Boden. Die aid-Experten raten, im Frühling etwa einen Liter verrotteten Kompost je Quadratmeter in den Boden um den Oregano einzuarbeiten.

Weitere Tipps zum Oregano

Während viele Kräuter beim Trocknen eher Aroma verlieren, passiert beim Oregano das Gegenteil: Sein Geschmack wird beim Trocknen intensiver. Die Würzkraft verstärke sich bis um das Zehnfache, erläutert der Verbraucherinformationsdienst aid. Dazu bindet man die Stängel zu einem kleinen Strauß zusammen und hängt sie kopfüber an eine luftige, trockene Stelle. Das herbe, aber feine Aroma des Oregano passt vor allem zu mediterranen Gerichten wie Antipasti, gegrilltem Gemüse, Fisch und Fleisch.

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