Was tun, wenn man zu viele Kräuter im Kasten hat?
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Was tun, wenn man zu viele Kräuter im Kasten hat?

Praktisch

So frieren Sie frische Kräuter streufähig ein

  • Anne Tessin
    VonAnne Tessin
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Frische Kräuter werten jedes Gericht auf. Frieren Sie Kräuter streufähig ein, um immer die richtige Dosierung parat zu haben.

Wenn Sie auch schon mal Schnittlauch, Petersilie und Co. auf dem Balkon angepflanzt haben, dann kennen Sie das Problem: Die Kräuter wachsen so schnell, dass man mit dem Ernten gar nicht hinterher kommt und wenn man dann tatsächlich mal frische Kräuter braucht, sind sie verwelkt.

Die Lösung: Ernten Sie die Kräuter regelmäßig ab und frieren Sie sie ein. Aber wie machen Sie das am besten, damit die Kräuter auch wirklich streufähig bleiben?

So frieren Sie Kräuter streufähig ein

  1. Zerkleinern Sie Schnittlauch, Petersilie etc. zur verbrauchsfertigen Größe.
  2. Legen Sie ein Backblech oder einen Pappteller (je nach Platz im Gefrierschrank) mit Backpapier aus. Ein Holzbrett müssen Sie nicht extra abdecken.
  3. Breiten Sie die gehackten Kräuter flächig darauf aus.
  4. Geben Sie die Kräuter nun ca. 2 Stunden ins Gefrierfach, bis sie angefroren sind.
  5. Füllen Sie die Kräuter in eine Plastiktüte um und frieren Sie sie eine weitere Stunde ein.
  6. Schütteln Sie die Kräuter im Beutel einmal auf, damit nichts klebt.
  7. Frieren Sie sie eine weitere Stunde ein.
  8. Noch einmal aufschütteln und wenn alles schön locker ist, können die Kräuter durchfrieren.

Fertig sind die streufähigen, gefrorenen Kräuter.

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Ob Toastbrot oder ein Laib vom Bäcker: Falls Sie sich einen kleinen Vorrat anlegen wollen, ist das kein Problem. Bei einem ganzen Laib lohnt es sich, ihn zu halbieren, damit sie immer nach dem Auftauen eine angemessene Portion in der Küche vorbereitet haben.
Ob Himbeeren, Erdbeeren oder Heidelbeeren: Auch sie können im Gefrierbeutel eingefroren werden. Beim Auftauen werden sie leider etwas matschig, doch an Geschmack verlieren sie dabei nicht. Deshalb können Sie daraus noch ein leckeres Müsli oder Smoothies machen.
Bananen werden oft innerhalb weniger Tage, manchmal sogar Stunden braun – und auch beim Einfrieren werden sie dunkler und etwas matschig. Doch der Geschmack bleibt erhalten, sodass Sie aufgetaute Bananen leicht zu Smoothies oder dergleichen weiterverarbeiten können.
Bei Butter und Margarine brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen – beides bleibt auch nach dem Auftauen cremig und streichzart.
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