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Saure Stangen: Rhabarber lässt sich leicht zum Kompott verarbeiten. Die roten Sorten schmecken etwas milder als die grünen.

Gesund und lecker

Fruchtiges Gemüse: Roter Rhabarber ist lieblicher

Ob frisch aus dem Garten oder vom Markt - Rhabarber ist im April vielerorts erhältlich. Die rote Sorte ist nicht so sauer und passt gut zu Milchspeisen.

Bonn - Die säuerlichen Rhabarberstangen sind reich an Vitamin K und Mineralien. Vor allem enthalten sie Kalium, Magnesium und Phosphor. Der fruchtig-saure Geschmack stammt von der reichlich vorhandenen Zitronen- und Apfelsäure.

Wer die Säure scheut, greift am besten zu den roten Stangen. Sie haben ein milderes Aroma als die grünen, wie der Verbraucherinformationsdienst aid erläutert. Botanisch gesehen zählt der Rhabarber nicht zum Obst, sondern zum Gemüse. Roh sind die Stangen ungenießbar.

Zum Verarbeiten reicht es aus, wenn man die Fasern vom Stielende her abzieht. Dann werden die Stangen in Stücke geschnitten und gekocht. Da die im Rhabarber enthaltene Oxalsäure dem Körper Calcium entzieht, sollte man ihn möglichst mit einer Milchspeise, etwa Grießbrei, Vanillesoße oder Joghurt kombinieren. Aber auch zu pikanten Gerichten passt Rhabarber, vor allem die grünen Stangen. Sie schmecken gut in einem süß-sauren Chutney oder als Beilage zu Wild und gebratenem Fisch.

Geerntet wird Rhabarber meist nur bis Mitte Juni, erläutert die Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse. Zum einen steigt der Gehalt an Oxalsäure an, je länger die Pflanze reift. Zum anderen muss die Pflanze zur Ruhe kommen, sich regenerieren und Nährstoffe einlagern.

dpa/tmn

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