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Wer Biohefe für einen Teig nimmt, braucht nicht so viel Wasser. Foto: Kai Remmers

Für Bio-Hefe wird viel weniger Wasser benötigt

Sonnenblumenöl statt Chemikalien: Bio-Hefe wird anders hergestellt als gewöhnliche Hefe. Die umweltfreundliche Methode spart viel Wasser, das sonst zum Herauswaschen synthetischer Mittel verwendet wird.

München (dpa/tmn) - Auch Hefe gibt es als Bioprodukt - dabei unterscheiden sich nicht nur die Grundzutaten von konventionellen Varianten. In der ökologischen Herstellung werde deutlich weniger Wasser benötigt, erläutert die Verbraucherzentrale Bayern.

Denn: Vermehrt sich die Hefe, entsteht ein Schaum. Dieser hindert die Hefe daran, weiter zu wachsen. Normalerweise kommen dann synthetische Entschäumungsmittel zum Einsatz. Sie müssen allerdings später mit viel Wasser aus dem Endprodukt herausgewaschen werden.

Bei der Bio-Hefe hingegen nutzt man Sonnenblumenöl, damit die Kultur weiter wachsen kann. Das Auswaschen - und das Wasser - wird dadurch gespart.

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