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Jazzfrühschoppen und Weinfest laden dazu ein, das sonnige Ambiente des Kaiserhofs der Residenz zu genießen.

„Pfälzer Residenz Weinstube“ am Odeonsplatz

Ein Genuss: Bei Kaiserwetter im Kaiserhof

Als eine Institution, die aus dem Herzen der Landeshauptstadt nicht mehr wegzudenken ist, und als geselliger Treffpunkt im Stadtzentrum – so ist die „Pfälzer Residenz Weinstube“ jedermann in München bestens vertraut.

Außerordentliche Attraktivität entwickelt die Gaststätte jetzt im beginnenden Frühjahr, wenn alle Musikfreunde die Klassiker des Swing und Jazz wieder jeden Sonntag ab 11.30 Uhr in der einzigartigen Atmosphäre des Kaiserhofs der Residenz beim Jazzfrühschoppen genießen können. Präsentiert wird der fetzige Sound abwechselnd von den „Swing Along“, den „Jazz Kids“ und den „Swinging Gentlemen“. Beliebt sind aber aktuell auch die sehr abwechslungsreichen Angebote der alle zwei bis drei Wochen wechselnden Spargelkarte, auf der jeweils auch ein passender Wein empfohlen wird.

Die Pfalz ist berühmt für besten Wein und gutes Essen. Davon kündet die „Pfälzer Residenz Weinstube“ mit ihrem prunkvollen Ambiente und der Renaissancesäulenhalle im altehrwürdigen Gemäuer sowie, sobald die Temperaturen es einigermaßen zulassen, mit ihrer schönen Terrasse an der Feldherrnhalle und im Wirtsgarten des größten Renaissancehofs nördlich der Alpen. Dort findet heuer zum 13. Mal auch das Pfälzer Weinfest vom Samstag, 31. Juli, bis Sonntag, 8. August, statt. Bodenständige Köstlichkeiten aus der Pfalz wie der eigens importierte Saumagen, Fleeschknepp oder Crebbenetz werden zu ausgesuchten Weinen serviert. Absolute Renner ist aber der Pfälzer Flammkuchen mit Sauerrahm, Speck und Zwiebeln. Sehr gerne angenommen werden auch die Hendl ab 6,90 Euro und die täglich wechselnden Gerichte der günstigen Mittagskarte von Montag bis Freitag.

Die bekannte Weinstube, die seit 60 Jahren vom Landesverband der Pfälzer in Bayern betrieben wird, bietet eine große Auswahl an Weinen der Deutschen Weinstraße, darunter auch viele Exemplare aus gehobenen Qualitätskategorien. Dass es kein Bier und auch keine Haxn gibt, versteht sich dabei von selbst. Dafür lagern im Weinkeller über 30 000 „edle Tropfen“ ausschließlich aus der ehemals bayerischen Pfalz, die weltweit für ihre Schoppen- und Spitzenweine bekannt ist. Ein umfangreiches Sortiment gibt einen Überblick über das gesamte Anbaugebiet von Schweigen im Süden an der Grenze zum Elsass bis zum Zellertal im Norden. Alle Weine gibt es auch zum günstigen Straßenverkaufspreis, man muss einfach die Bedienungen fragen. Ausgesucht und regelmäßig überarbeitet werden die Angebote vom Vorstand des Landesverbandes der Pfälzer in Bayern.

Mancher Stammgast des früher als „Pfälzer Weinprobierstuben“ bekannten Gasthauses mit den sehenswerten Gasträumen in der ehemals kurfürstlich und königlich bayerischen Residenz hat noch als Student die Anfangstage in den 50er-Jahren miterlebt. Bis auf den heutigen Tag kommt er dabei gerne unter dem Gewölbe der sechs verschiedenen Stuben oder im großen Saal oft ganz ungezwungen mit Touristen oder Beschäftigten aus den umliegenden Kanzleien und Büros ins muntere Gespräch. Für Feiern mit bis zu 70 Personen können die Räume übrigens auch samt Buffet gemietet werden. Was auch viele regelmäßige Besucher nicht wissen: Die „Pfälzer Residenz Weinstube“ ist kein kommerzieller Gastronomiebetrieb wie fast alle anderen Münchner Gaststätten. Denn aus den Erträgen der „Pfälzer Residenz Weinstube“ wird die gemeinnützige „Bayern-Pfalz-Stiftung“ unterhalten, die junge Pfälzer bei ihrer Ausbildung in Bayern finanziell sowie kulturelle Projekte und Forschungsvorhaben zum Thema Bayern und Pfalz unterstützt.

Aktuell auf der Speise- und Getränkekarte:

Immer wieder erneuert die „Pfälzer Residenz Weinstube“ ihr Speisenangebot. So bietet sie auf der Spargelkarte aktuell:

  • Portion Stangenspargel mit neuen Kartoffeln, wahlweise mit Sauce hollandaise oder zerlassener Butter (11,80 Euro); dazu gekochter Schinken (3,90 Euro) oder geräucherter Schinken (4,90 Euro)
  • Bunte Spargelspitzen auf Blattsalaten in Kräutervinaigrette mit rosa Roastbeefscheiben (10,80 Euro)
  • Pfälzer Spargelsaumagen mit Bärlauch-Kartoffelpüree (7,90 Euro)
  • Kalbsleber auf cremigem Spargelragout mit Kartoffel-Sellerie- Püree (10,50 Euro)

Spargel fleischlos:

  • Spargelcremesuppe mit Kresse und weißem Spargel (4,30 Euro)
  • Gefüllte Pfannkuchen mit Spargelragout in Rieslingsoße (9,40 Euro)
  • Gebratenes Filet vom Steinbeißer auf roten Linsen mit weißem Spargel und neuen Kartoffeln (11,40 Euro)

Zum Dessert:

  • „Rostige Ritter“ mit marinierten Erdbeeren und Vanilleeis (4,50 Euro)

Zum Spargel wird empfohlen:

  • 09er Rivaner Qualitätswein, trocken (fruchtig, leicht, feine Säure) Herxheimer Frühling, Winzergenossenschaft Herxheim am Berg eG; 0,25 l für 4,70 Euro, 0,75 l für 13,90 Euro

KRE

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