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Rhababer sollte man wegen der Oxalsäure maximal zwei- bis dreimal in der Woche essen. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn

Der saure Kick

Geschmack von Rhabarber lässt sich an der Farbe erkennen

Manche Menschen lieben seinen Geschmack, anderen ist er viel zu sauer. Dabei gibt es den Rhabarber in unterschiedlichen Sorten - von extrem sauer bis mild-süß. Welches Aroma die Stangen haben, verrät die Farbe.

München (dpa/tmn) - Eher sauer für eine herzhafte Kombination oder mild-süß für den Fruchtsalat? Auch bei Rhabarber gibt es verschiedene Sorten, die sich in Aussehen und Geschmack unterscheiden. Besonders mild sind die roten Stangen mit rotem Fruchtfleisch, erläutert der Verbraucherservice Bayern.

Diese Stangen eignen sich beispielsweise für eine Grütze oder einen Fruchtsalat. Etwas saurer und leicht herb ist rotstieliger Rhabarber mit grünem Fruchtfleisch. Dieser passt zu herzhaften Gerichten oder bietet einen frischen Kontrast als Kuchenbelag. Dann gibt es noch grünstieligen Rhabarber mit grünem Fruchtfleisch. Das ist die sauerste Variante - und ideal für Marmeladen oder Kompott.

Auch im Treibhaus vorgezogenen Rhabarber erkennt man an der Farbe: Die Stiele sind hellrot, das Fruchtfleisch rosa, der Geschmack mild-säuerlich. Für all diese Sorten gilt aber: Wegen der Oxalsäure sollte das Gemüse höchstens zwei- bis dreimal in der Woche gegessen werden. Idealerweise werden die Stangen blanchiert und mit Milchprodukten kombiniert. Wer an Gicht leidet oder Nierensteine hat, isst besser keinen Rhabarber.

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